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FC Augsburg: In kleinen Schritten zu mehr Stabilität | BR24

© picture alliance/dpa

Alfred Finnbogason vom FC Augsburg

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    FC Augsburg: In kleinen Schritten zu mehr Stabilität

    Nach einem verpatzten Saisonstart findet der FC Augsburg langsam aber sicher in die Spur: Die Neuzugänge laufen warm, ein Dauerverletzter ist zurück - und das System von Trainer Martin Schmidt greift vor der Partie gegen Bayer Leverkusen allmählich.

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    Aus den letzten zwei Spielen haben die Fuggerstädter fünf Punkte geholt. Jetzt steht das Duell gegen Bayer Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr) an. Zuletzt gab es einen Sieg gegen Frankfurt (2:1) und ein Unentschieden in Freiburg (1:1). "Es ist wichtig, dass sich Kontinuität einstellt. Die kleinen Schritte zählen", sagte Schmidt vorab. Und weiter: "Denn wenn man über längere Zeit solide spielt, entsteht Selbstvertrauen, das sich dann auch im Spiel nach vorn zeigt."

    Neue defensive Stabilität

    Den großen Unterschied zum schlechten Saisonstart mit Niederlagen in Dortmund (1:5) und Bremen (2:3) sowie dem Pokalaus gegen Regionalligist Verl (1:2) macht aktuell aber vor allem die Verteidigung aus. Der FCA hat allmählich die defensive Stabilität gefunden, die vor einem Monat noch fehlte. Hauptverantwortlich dafür sind die beiden neu verpflichteten Innenverteidiger Tin Jedvaj und Felix Uduokhai (beide ausgeliehen). Beide sind jung, kommen von größeren Vereinen (Leverkusen und Wolfsburg) und haben bereits international Erfahrung gesammelt. Jedvaj in der Champions League und kroatischen Nationalmannschaft, Uduokhai in den deutschen U-Nationalteams. "Sie sind zwei schnelle, ballsichere Innenverteidiger. Das hilft uns im spielerischen Bereich, aber auch beim Verteidigen haben sie zueinander gefunden", erläutert Schmidt. Dazu kommt der erfahrene (und ebenfalls neue) Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner, der die Problemposition des rechten Verteidigers meist sicher ausfüllt.

    Finnbogason und Niederlechner harmonieren

    Auch vorne läuft es mit jedem Spiel besser. Die Rückkehr des vorher lange verletzten Torjägers Alfred Finnbogason tut dem Augsburger Spiel sowieso gut. Und Neuzugang Florian Niederlechner (3 Tore, 2 Vorlagen) erzielte bisher in jedem Spiel einen Scorerpunkt - ist also voll eingeschlagen! Trainer Schmidt lässt jetzt sogar bevorzugt im 4-4-2-System (statt des geplanten 4-3-3 bzw. 4-2-3-1) spielen, weil Finnbogason und Niederlechner, wie zuletzt in Freiburg, gut harmonieren. Der FC Augsburg ließ zuletzt vor allem seine Gefahr bei schnellen Gegenstößen erkennen. Nach Ballbesitz spielen die Schwaben mit Tempo und direkt nach vorne. Genau so stellt sich Trainer Schmidt das vor. Problematisch ist es oft noch, wenn das Team selbst das Spiel machen muss.

    Sieglos gegen Leverkusen

    Die Rückkehr von Spielmacher und Kapitän Daniel Baier, der zuletzt noch verletzungsbedingt fehlte, soll helfen. Vielleicht schon am Samstag gegen Leverkusen. Allerdings hat der FC Augsburg noch nie gegen Leverkusen gewonnen. In der Liga gab es in 16 Spielen sechs Unentschieden und zehn Niederlagen, im Pokal schieden die Schwaben zweimal aus. "Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen", sagt Trainer Schmidt trotzig.