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Niklas Dorsch (FC Augsburg ) und Jamie Leweling (Greuther Fürth) im Zweikampf

Niklas Dorsch (FC Augsburg ) und Jamie Leweling (Greuther Fürth) im Zweikampf

Bildrechte: picture alliance / Sportfoto Zink / Wolfgang Zink | Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
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    Bundesligafinale: FC Augsburg - "Der letzte Eindruck zählt"

    Unterschiedlicher könnte die Situation bei den zwei bayerischen Vereinen zum Saisonabschluss nicht sein. Fürth bereits abgestiegen, Augsburg sicher ein weiteres Jahr in der Bundesliga. Der FCA wünscht sich gegen das "Kleeblatt" ein Erfolgserlebnis.

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    Ohne einen eigenen Sieg feierten die Augsburger am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Anstatt aktiv auf dem Rasen haben sie das Ziel "passiv vor dem Fernseher" erreicht, erläutert Trainer Markus Weinzierl am Donnerstag die Situation, die sich für ihn "etwas komisch angefühlt hat". Der FC Bayern hatte gegen Stuttgart Unentschieden gespielt und den Klassenerhalt der Fuggerstädter so bereits vor deren Spiel gegen RB Leipzig klar gemacht. Die Augsburger bekamen dann in Leipzig eine 0:4-Klatsche.

    Für Markus Weinzierl ist das Ziel zwar geschafft, aber "unglücklich" und "nicht mit dem eigenen Erfolgserlebnis", das wollen sie sich jetzt am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr, Radio-Livereportage und Ticker im Livecenter von BR24 Sport) gegen Greuther Fürth holen.

    Fürth spielt nur noch um die Ehre

    Die Fürther stehen bereits seit dem 31. Spieltag als Absteiger fest und sind aktuell auf der Suche nach einem neuen Trainer. Stefan Leitl verlässt das Kleeblatt nach gut drei Jahren auf eigenen Wunsch. Sein letztes Spiel an der Seitenlinie wird er aufgrund einer Corona-Infektion wohl verpassen. Für Greuther Fürth geht es ähnlich wie bei den Augsburgern eigentlich um nichts mehr, außer sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Oberhaus zu verabschieden.

    "Der letzte Eindruck bleibt"

    Bei den Augsburgern ist das große Ziel zwar erreicht, aber am Samstag soll nach zwei Niederlagen endlich wieder ein Sieg her. Weinzierl möchte an die Spiele "gegen Mainz und Wolfsburg anknüpfen" und auch den Fans einen versöhnlichen Saisonabschluss bieten, denn "der letzte Eindruck, der bleibt".

    Bleibt Weinzierl in Augsburg?

    Das letzte Saisonspiel ist für Markus Weinzierl auch ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen: "Ich bin jetzt ein Jahr hier und habe zweimal Klassenerhalt gefeiert, also ich habe es gefeiert, aber es ist klar, dass man mehr will." Mehr, damit meint der Coach europäisch spielen oder einen einstelligen Platz in der Tabelle erreichen - oder wie er es auch nennt: "die Kür". Für die, so Weinzierl, "muss man unheimlich viel richtig machen, das kriegt man nicht geschenkt, das geht auch nicht in ein paar Wochen, das sind viele richtig gute Entscheidungen, wo dann was reift, sich was entwickelt und man dann auch erntet".

    Diese Saison habe man "mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht", wie der Klassenerhalt zeigt, aber doch "mehr gute Entscheidungen gefällt als falsche". Ob Weinzierl als FCA-Trainer nächstes Jahr nicht nur die Pflicht (Klassenerhalt), sondern auch die Kür in der Bundesliga angreifen wird, steht noch nicht fest. Gespräche über seine Zukunft bei den Fuggerstädtern habe es noch nicht gegeben.

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