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"F... the Pope" - Glasgow-Fans bekommen Stadionverbot | BR24

© picture alliance / empics

Fans der Glasgow Rangers

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    "F... the Pope" - Glasgow-Fans bekommen Stadionverbot

    Gestern spielten in der Europa-League die Glasgow Rangers bei den Young Boys Bern. Kurios dabei: Die Rangers hatte keine Tickets für das Auswärtsspiel an die eigenen Fans verkauft. Der Grund: Sie hatten zuvor Schmähgesänge gegen den Papst angestimmt.

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    Der schottische Fußballclub Glasgow Rangers hat gegen seine eigenen Fans eine Sperre für das gestrige Europa-League-Auswärtsspiel bei den Young Boys Bern verhängt. Die Fans der Glasgow Rangers gehören mit zu den leidenschaftlichsten in Europa. Für viele war diese Maßnahme daher eine harte Strafe.

    Schmähgesänge gegen Papst

    Der Grund liegt im Religiösen: Viele Fans der Ranger sind bekennende Protestanten. Während der Qualifikationsspiele gegen den polnischen Verein Legia Warschau stimmten sie Schmähgesange gegen den Papst ("F... the Pope") an.

    "Personen, die weiter beleidigende Gesänge anstimmen, müssen wissen, dass sie damit den Spielern, den Mitarbeitern und den Fans der Rangers schaden", erklärte der Club. Auch für das Spiel beim FC Porto am 24. Oktober ist den Angaben zufolge daher eine Auswärtssperre für die Fans geplant.

    Glasgow in Sachen Fußball und Religion gespalten

    Die Stadt Glasgow ist in Sachen Fußball sowie in politisch-religiöser Hinsicht gespalten. Während die Anhänger der Rangers zumeist bekennende Protestanten sind, haben die Fans des Lokalrivalen Celtic oftmals irische Wurzeln und sind zu einem Großteil Katholiken. Das "Old Firm Derby" zwischen den Rangers und Celtic zählt traditionell zu den erbittertsten Feindschaften der Fußballwelt.

    Glasgow Ranger verlieren Spiel in letzter Minute

    Die Glasgow Rangers haben das Spiel gegen die Young Boys Bern übrigens 2:1 verloren - durch ein Tor in der 90. Minute. Das dürfte die gesperrten Fans nicht viel weniger geärgert haben als die Sperre selbst.