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European Championships München

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe
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European Championships: Nur noch 50 Tage bis zum Startschuss

In 50 Tagen fällt der erste Startschuss bei den European Championships in München. 50 Jahre nach den Olympischen Spielen geht es wieder um Gold, Silber und Bronze. Und zwar genau dort, wo auch schon 1972 Medaillen vergeben wurden.

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In neun Sportarten werden vom 11. bis 21. August Europas beste Sportlerinnen und Sportler ermittelt und geehrt. Wobei München neben dem Sport auch auf dem Feld der Nachhaltigkeit punkten und glänzen will.

Endspurt bei den Vorbereitungen

Die Sportstätten für die neun Europameisterschaften in einer Stadt sind startbereit. 50 Jahre nach den olympischen Spielen können viele Stadien und Hallen auch für die Championships genutzt werden. Rudern und Kanu auf der Regattastrecke, Turnen in der Olympiahalle, Tischtennis in der ehemaligen Rudi Sedlmayr-Halle, wo 1972 Basketball gespielt wurde und natürlich das Olympiastadion: Heimat der Leichtathletik während der EM.

Gesa Krause, die Titelverteidigerin über 3.000 Meter Hindernis, ist schon vor ihrem Start ganz begeistert: "Ich war als junge Athletin 2002 bei den Europameisterschaften in München als Zuschauerin dabei, damals mit meinen Eltern und meinem ersten Trainer. Ich freue mich einfach, dass ich jetzt nicht als Zuschauerin, sondern als aktive Athletin dort unten auf der Bahn stehen darf."

Nachhaltige Veranstaltung

Was die Sportstätten angeht, kann eine Veranstaltung kaum nachhaltiger sein. Alles was genutzt wird, ist schon da. Aber auch sonst hat sich München mit den Championships vorgenommen, Zeichen zu setzen in Sachen Nachhaltigkeit. Sowohl in wirtschaftlicher, ökologischer als auch in sozialer Hinsicht.

"Wir wollen Sportdeutschland zeigen, dass man Sportgroßveranstaltungen auch im Einklang mit der Umwelt durchführen kann. Zumindest, dass man nicht den größten Impakt auf die Umwelt hat, wie es bisher vielleicht bei Sportgroßveranstaltungen der Fall war", sagt Lena Bernheine, sie ist die Nachhaltigkeitsbeauftragte der European Championships.

OB Reiter: "Runter von der Coach, rein ins Stadion"

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hofft dagegen auf einen weiteren positiven Nachhaltigkeitseffekt der Meisterschaften für die Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt. "Runter von der Couch, rein ins Stadion, in die Sportstätten und einfach Aktivsport anschauen. Und vielleicht dann auch überlegen, wäre doch auch was für mich oder meine Kinder?" sagt Reiter.

Große Bühne auch für die Para-Sportler

Und auch das Thema Inklusion und Barrierefreiheit soll bei den European Championships eine übergeordnete Rolle spielen. So gehören beim Rudern und Kanu auch Para-Wettbewerbe zum offiziellen Wettkampfprogramm. Sehr cool, findet das Para-Ruderer Marc Lembeck

"Es ist aber definitiv noch nicht so weit, dass in allen Sportarten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sporttreiben. Von daher ehrt es uns Para-Ruderer und auch die Kanuten sehr, dass wir hier Teil des Programms sein dürfen und uns hier präsentieren dürfen und zeigen können, dass der paralympische Sport auch Leistungssport ist. Das ist eine große Bühne für uns." Und das gilt dann natürlich nicht nur für die Para-Sportlerinnen und -sportler.

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