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Erstmals genderneutrales Stadion beim DFB-Pokalfinale in Berlin | BR24

© picture-alliance/dpa

Schild mit verschiedenen Gender-Piktogrammen

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Erstmals genderneutrales Stadion beim DFB-Pokalfinale in Berlin

Unisex-Toiletten und freie Wahl, ob man beim Einlass vom Ordner oder der Ordnerin kontrolliert wird - beim DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig in Berlin wird das Stadion erstmals bei einem großen Sportevent genderneutral gestaltet.

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Die Diskussionen um das "dritte Geschlecht" haben auch den Fußball erreicht und sorgen vor dem Pokalfinale am Samstag für reichlich Gesprächsstoff. Nach Informationen der ARD-Radio-Recherche Sport wird sich das Berliner Olympiastadion als genderneutrales Stadion präsentieren.

Beim Einlass könne jeder Fan selbst entscheiden, ob er oder sie von einem männlichen Ordner oder aber einer Ordnerin kontrolliert werden möchte. Sämtliche Ordnungskräfte sind im Vorfeld entsprechend geschult worden. Eine weitere Maßnahme sind entsprechend gekennzeichnete Unisex-Toiletten, die Fans unabhängig von ihrem Geschlecht nutzen können.

Genderneutrale Stadien auch bei Nationalmannschaftsspielen

Wie die ARD-Radio-Recherche weiter herausfand, sollen die Stadien in Zukunft auch bei Heimspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft genderneutral gestaltet werden. Auch einige Fußball-Bundesligisten denken nach ARD-Informationen über genderneutrale Einlasskontrollen und Unisex-Toiletten nach. Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und der FSV Mainz 05 stehen nach eigenen Angaben "im Austausch mit den entsprechenden Fangruppen" und seien "auf solche Wünsche von Fanseite vorbereitet".