Fürth trifft zum 2:1 gegen den SC Paderborn

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Erleichterung in Fürth: Mannschaft hat sich endlich belohnt

Erleichterung in Fürth: Mannschaft hat sich endlich belohnt

Zufriedenheit und Stolz empfand Trainer Marc Schneider nach dem ersten Saisonsieg seiner SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga. Das "Kleeblatt" hatte zuvor mit einer taktisch starken Leistung den Tabellenführer gestürzt.

Für den SC Paderborn gibt es im Ronhof einfach nichts zu gewinnen. Seit vielen Jahren warten die Ostwestfalen auf einen Sieg beim "Kleeblatt", und auch diesmal wurde es nichts - und das, obwohl sie als Tabellenführer beim bisherigen Liga-Schlusslicht antraten.

Die ungewohnte Außenseiterrolle, die Fürth als Bundesligaabsteiger bisher nicht hatte, tat der Mannschaft gut. Nach dem 2:1-Sieg ist die SpVgg die Rote Laterne los - auch wenn man weiterhin einen direkten Abstiegsplatz belegt, macht der Auftritt Mut für die kommenden Wochen.

Außenseiterrolle gut angenommen

"Ich bin unheimlich stolz, dass die Jungs sich endlich belohnt haben", freute sich Schneider nach der Partie auf "Sky". "Das wäre schon viel früher möglich gewesen." Da man diesmal als Außenseiter ins Spiel ging, habe man taktisch anders agieren können als in den ersten Partien: "Wir hatten drei, vier gute Kontersituationen, wo wir Balleroberungen hatten und schnell in die Tiefe gespielt haben. Das haben die Jungs sehr gut angenommen und da ein gutes taktisches Verhalten gezeigt", so Schneider.

Rückkehrer Griesbeck: Mit seiner Mentalität superwichtig

Geholfen hat auch, dass mit Sebastian Griesbeck ein ganz wichtiger Mittelfeldspieler nach Verletzung wieder dabei war. Der Coach: "Er hat uns unheimlich gefehlt mit seiner Mentalität. Er bringt genau das mit, was das Anforderungsprofil in der 2. Liga ist. Wir brauchen ihn einfach in Topform auf dem Platz."

Allerdings wollte Schneider gar keinen Einzelspieler herausheben. Die Mannschaft habe "alles reingeworfen und sehr solidarisch gespielt". Wenn sie das beibehalte, könne die SpVgg "gegen jeden Gegner bestehen". Nach der Länderspielpause warten in den nächsten drei Partien drei Mannschaften, gegen die man sich wieder gute Siegchancen ausrechnen darf: der SV Sandhausen, Jahn Regensburg und Hansa Rostock.

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