BR24 Logo
BR24 Logo
BR24 - Hier ist Bayern
© Bayerischer Rundfunk 2022
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Hanna Kebinger vom SC Partenkirchen bei ihrer Weltcup-Premiere

7
  • Artikel mit Video-Inhalten

Enttäuschung beim Biathlon-Sprint in Ruhpolding

Die sechs DSV-Skijägerinnen haben beim Auftakt des Heimweltcups in Ruhpolding mit dem Sprint über 7,5 Kilometer die Top-10-Plätze deutlich verfehlt. Ausgerechnet die Weltcupdebütantin Hanna Kebinger vom SC Partenkirchen blieb als einzige fehlerfrei.

Von
Robert MüllerRobert Müller
7

Schwacher Auftakt für die deutschen Biathletinnen beim Heimweltcup in Ruhpolding. Alle DSV-Starterinnen verpassten die Top Zehn. Nicht zu schlagen war die Schwedin Elvira Öberg (0 Strafrunden) Hinter ihr erreichten die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland (0, +21,6) und Dorothea Wierer (0, +29,7) aus Italien die Plätze zwei und drei. Die DSV-Damen liefen weit hinterher.

Hildebrand beste Deutsche auf Platz 17

Bei Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) blieb gleich beim ersten Schießen eine Scheibe stehen, danach kam sie fehlerfrei durch. Damit schloss sie das Rennen mit Platz 17 (1, 1:17,9) als beste Deutsche ab. Trotz dem durchaus ordentlichen Auftritts bleibt sie aber weiterhin ohne die erfüllte Norm für die Olympischen Winterspiele in rund drei Wochen in Peking. "Wir tun unser Bestes, wir arbeiten hart. Es muss alles mal wieder zusammenpassen, dann kann es auch ganz weit nach vorne gehen", sagte Hildebrand zur insgesamt schwachen Vorstellung der DSV-Skijägerinnen.

Kebinger beim Weltcupdebüt fehlerfrei, aber noch zu langsam

Die 24-Jährige Kebinger zeigte bei ihrem Weltcupdebüt keine Nerven und räumte sämtliche Scheiben ab. Ausschließlich an der Schnelligkeit am Schießstand und in der Loipe muss sie noch arbeiten. Mit mehr als zwei Minuten Rückstand beendet sie den Sprint auf Platz 66. Damit verfehlte sie wie auch Marion Wiesensarter (1/63.) die Qualifikation für das Verfolgungsrennen knapp.

Herrmann kann Heimvorteil nicht nutzen

Die Wahl-Ruhpoldingerin Denise Herrmann (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal) konnte nach einem fehlerfreien ersten Anschlag tief durchatmen. Stehend zielte sie aber zwei Mal daneben, was ihr Rang 24 (2, 1:26,7) einbrachte. Dazu sagte sie, es sei "nicht das Können, sondern das Mentale". es sei "gerade schwierig da reinzukommen". Das sieht auch auch der Biathlon-Leiter Bernd Eisenbichler so: "Das war nicht der Wettkampf, den wir uns gewünscht haben".

Voigt unter den Top-30

Vanessa Voigt (SV Rotterode) absolvierte das Liegendschießen langsam aber souverän. In der Loipe verlor sie aber viel Zeit. Stehend kassierte sie zudem eine Strafrunde. Damit erreichte sie Rang 29 (1, +1:36,7).

Hinz als 60. auch noch für die Verfolgung qualifiziert

Vanessa Hinz (SC Schliersee) lief nach dem ersten Schießen eine Strafrunde. Stehend verfehlte sie die ersten beiden Schüsse und somit auch die Top-30-Plätze deutlich. Marion Wiesensarter vom SC Oberteisendorf setzte Liegend nur den ersten Schuss daneben. Immerhin schaffte sie es 60. gerade noch auf die Plätze für die Verfolgung am Sonntag.

Preuß nach Corona-Infektion noch nicht fit

Nicht am Start war Franziska Preuß, die nach einer Fußverletzung und ihrer Corona-Infektion noch nicht wieder voll belastbar ist.

Sendung

BR24 Rundschau

Schlagwörter