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EM-Quali: Nächster souveräner Sieg für DFB-Frauen | BR24

© picture-alliance/dpa

Alexandra Popp (Mitte) jubelt mit ihren Nationalmannschaftskolleginnen

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    EM-Quali: Nächster souveräner Sieg für DFB-Frauen

    Viertes Spiel, vierter Sieg: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation auch in Griechenland ihre weiße Weste behalten. Nach dem 5:0 (2:0) in Thessaloniki ist ihr der Gruppensieg kaum mehr zu nehmen.

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    Mit nunmehr zwölf Punkten auf dem Konto und sage und schreibe 31:0 Toren ist der Rekord-Europameister auf dem besten Wege, sich für die Europameisterschaft 2021 in England zu qualifizieren. In der Qualifikationsgruppe I, die Deutschland klar anführt, hat nur noch Irland die Chance, den deutschen Frauen gefährlich zu werden. Diese Möglichkeit ist aber wohl eine rein theoretische.

    Alexandra Popp, Lena Oberdorf, Sandra Starke, Klara Bühl und Pauline Bremer sorgten mit ihren Treffern für den nächsten klaren und ungefährdeten Sieg der Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Nächster Gegner im Kampf um die Tickets für die Endrunde in England ist am 11. April 2020 Irland. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt.

    Zäher Beginn - dann flutscht's

    Im Kleanthis-Vikelidis-Stadion probierte Voss-Tecklenburg drei Tage nach dem 8:0-Heimsieg gegen die Ukraine eine Umstellung aus. Melanie Leupolz begann in einer defensiven Dreierkette, Turid Knaak auf dem rechten Flügel. Dafür saßen Giulia Gwinn und Felicitas Rauch zunächst draußen.

    Gegen den wie erwartet tiefstehenden Underdog aber tat sich die unkonzentrierte DFB-Auswahl zunächst sehr schwer, gute Lücken zu finden. Erst ein Kopfball von Bühl (17.) aus kurzer Distanz sorgte für Torgefahr, doch die griechische Keeperin Anthi Papakonstantinou war auf dem Posten.

    Der Weltranglisten-66. leistete in der Anfangsphase deutlich mehr Gegenwehr als die bisherigen beiden Gegner. Bis zur Führung dauerte es so mehr als eine halbe Stunde. Nach Vorarbeit von Knaak zog die freistehende Popp aus rund 14 Metern erfolgreich ab.

    "Küken" Oberdorf mit zweitem Länderspieltor

    Auch nach der Führung fehlte es oftmals an der nötigen Dynamik. Torhüterin Merle Frohms hatte zudem Glück, dass sie nicht mit Rot bestraft wurde, weil sie die griechische Stürmerin Christina Kokoviadou abgeräumt hatte.

    Nach einem Freistoß von Dzsenifer Marozsan aber durfte das 17 Jahre alte Küken Oberdorf unbedrängt einköpfen. Im elften Länderspiel verbuchte die Innenverteidigerin von der SGS Essen ihren zweiten Treffer.

    Nach der Pause bescherte "MVT" der Freiburgerin Starke die Premiere im DFB-Team, das im Vorwärtsgang häufig zu harmlos blieb. Nach einem Lattentreffer von Lina Magull (48.) stachen die beiden Joker Starke und Bremer, Bühl traf aus der Distanz.

    Highlight in Wembley steht an

    Zum Abschluss des WM-Jahres mit dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus im Sommer erwartet die DFB-Auswahl noch ein echtes Highlight. Am 9. November steht im Londoner Wembley-Stadion vor mehr als 77.000 Zuschauern das Duell mit dem EM-Gastgeber an.

    Griechenland - Deutschland 0:5 (0:2)

    Griechenland: Papakonstantinou - Gkatsou (70. Paraschou), Chatsigiannidou, Chatsinikolau, Kinossidou (73. Sarri) - Moraitou, Kakambouki, Sidira (83. Dimitriou), Koggouli - Kokowiadou, Markou

    Deutschland: Frohms (SC Freiburg) - Knaak (SGS Essen - 59. Bremer (Manchester City)), Oberdorf (SGS Essen), Elsig (Turbine Potsdam - 63. Gwinn (Bayern München)), Dallmann (Bayern München - 46. Starke (SC Freiburg)) - Däbritz (Paris St. Germain), Leupolz (Bayern München) - Bühl (SC Freiburg), Marozsán (Olympique Lyon), Magull (Bayern München) - Popp (VfL Wolfsburg)

    Tore: 0:1 Popp (33.), 0:2 Oberdorf (40.), 0:3 Starke (66.), 0:4 Bremer (75.), 0:5 Bühl (90.)

    Zuschauer: 500

    Schiedsrichterin: Vera Opejkina (Russland)