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EM-Quali: DFB-Team ohne Löw gegen heimstarke Weißrussen | BR24

© dpa-Bildfunk

Training der Nationalmannschaft

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EM-Quali: DFB-Team ohne Löw gegen heimstarke Weißrussen

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet am Abend ihr zweites Spiel in der laufenden EM-Qualifikation gegen Weißrussland. Da Nationaltrainer Jogi Löw nach seinem Sportunfall noch fehlt, begleitet Co-Trainer Marcus Sorg die Mannschaft.

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Zum Auftakt der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 hatte die Fußball-Nationalmannschaft bei den stark eingeschätzten Niederländern 3:2 gewonnen. Heute Abend (20.45 Uhr) soll ein Sieg gegen Weißrussland folgen.

Spiel ohne Nationaltrainer Jogi Löw

Dabei muss die DFB-Auswahl im weißrussischen Borissow ohne Joachim Löw auskommen. Denn der Bundestrainer muss sich noch von den Folgen eines Sportunfalls erholen. Vertreten wird Löw von seinem Assistenten Marcus Sorg. Der hat sich zum Saisonende ein Ziel gesetzt: Er peilt sechs Punkte in den beiden Partien gegen die Weißrussen und am kommenden Dienstag in Mainz gegen Estland an.

"Natürlich ist es speziell und ungewohnt, wenn der Cheftrainer nicht dabei ist. Ich bin aber überzeugt, dass wir es zur vollsten Zufriedenheit des Bundestrainers lösen können. (...) Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl ins Spiel." Marcus Sorg, Co-Trainer der Fußballnationalmannschaft

Strategisches Telefonat zwischen Sorg und Löw

Für Aufstellung und Taktik hat Sorg sich aber per Telefon mit Löw abgesprochen, dem er nach eigener Aussage das letzte Wort überlässt. Die Mannschaft steht offenbar aber auch voll hinter Marcus Sorg.

"Wir haben genauso großes Vertrauen in ihn wie wir es in Jogi haben." Julian Daxler

Aber natürlich denken die Spieler auch an ihren Chef im Krankenstand.

"Wir wollen unserem Trainer zeigen, dass er sich total auf uns verlassen kann, auch wenn er nicht dabei ist." Manuel Neuer, Kapitän der National-Elf

Weißrussland ist ernst zu nehmender Gegner

Die Atmosphäre im kleinen Stadion von Borissow könnte hitzig werden. Die Weißrussen sind seit vier Heimspielen ungeschlagen. Überheblichkeit sei auf keinen Fall am Platz, so die Warnung von Löw noch vor seiner Verletzungspause. Das Team von vielen jungen Spielern sei noch nicht so gefestigt. Immerhin: Alle 22 Akteure im Kader sind einsatzfähig, auch der in der Endphase der Saison verletzte Leon Goretzka.

© BR/Felix Mansel

Das Team der National-Elf ist seit der letzten WM völlig neu aufgestellt. Bis auf wenige Weltmeister von 2014 sind lauter neue Spieler in der Mannschaft.