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EM-Hammer: Deutschland trifft auf Frankreich und Portugal | BR24

© picture alliance / GES/Marvin Ibo Guengoer

Außenansicht der Allianz Arena mit den Farben Deutschlands und Frankreichs (Archivbild von 2018)

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EM-Hammer: Deutschland trifft auf Frankreich und Portugal

Schwere Aufgabe für Bundestrainer Joachim Löw: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss bei der EM 2020 in der Gruppenphase in München gegen Weltmeister Frankreich sowie Portugal antreten. Das ergab die Auslosung in Bukarest.

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Gleich in der Gruppenphase der Europameisterschaft 2020 bekommt es die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal zu tun. Die Équipe tricolore und das Team von Superstar Cristiano Ronaldo wurden dem Team von Bundestrainer Joachim Löw am Samstag als Kontrahenten in die Gruppe F zugelost.

Für Manuel Neuer und Co. beginnt das Turnier am 16. Juni in der Münchener Allianz Arena gleich mit dem Kracher gegen die Franzosen. Bei der letzten EM 2016 besiegelten sie das deutsche Turnier-Aus im Halbfinale (0:2). Vier Tage später geht es am 20. Juni gegen Portugal. An den Titelverteidiger hat Bundestrainer Joachim Löw aber gute Turnier-Erinnerungen. Bei der EM 2012 (1:0) und auf dem Weg zum WM-Titel 2014 (4:0) konnte die DFB-Elf Vorrundensiege erreichen.

Dritter deutscher EM-Gegner steht noch nicht fest

Der dritte deutsche EM-Gegner wird erst am 31. März nach Ende der Playoff-Partien feststehen. Sieben Optionen gibt es noch. Gewinnt Island, Bulgarien oder Co-Gastgeber Ungarn den Playoff-Pfad A, ist dieses Team in der deutschen Gruppe. Setzt sich dort aber Rumänien durch, wird definitiv ein EM-Neuling zum Löw-Kontrahenten. Da Rumänien als Co-Gastgeber in die Holland-Gruppe muss, würde der Sieger des Pfades D in die DFB-Gruppe kommen: Georgien, Nordmazedonien, Kosovo oder Weißrussland sind dann die Kandidaten. Das Eröffnungsspiel bestreiten Italien und die Türkei am 12. Juni (21.00 Uhr) in der Gruppe A im Olympiastadion von Rom.

Löw hält Erwartungen gering

Auch ohne Kenntnis über alle Kontrahenten kann Löw nun in die weiteren konkreten EM-Planungen einsteigen, wie er schon vor der Auslosung angekündigt hatte. Die Erwartungen hält Löw nach dem WM-Desaster 2018 und dem folgenden Umbruchjahr trotz der souveränen EM-Qualifikation als Gruppensieger vor Holland bewusst gering. "Ich würde es vielleicht mal ein bisschen vergleichen mit der jungen Mannschaft 2010, die auch kurz vor dem Turnier zusammengefunden hat. Ich denke jetzt nicht, dass wir zu den absoluten Topfavoriten gehören", sagte er vor der Auslosung.

Ab Ende Mai wird Löw seinen Kader auf das Turnier vorbereiten. Fest steht bisher ein Test in Basel gegen die Schweiz während des Trainingslagers. Ein weiterer Kontrahent für die EM-Generalprobe soll in Kürze bekanntgegeben werden. Bereits vereinbart ist ein Gastspiel gegen Spanien im März.

© BR

Interview mit Bundestrainer Löw nach der Auslosung