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Eislauf-Union sagt erste vier Eisschnelllauf-Weltcups ab | BR24

© Picture alliance/dpa

Der Inzeller Eisschnellläufer Joel Dufter

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    Eislauf-Union sagt erste vier Eisschnelllauf-Weltcups ab

    Die Internationale Eislauf-Union (ISU) hat die ersten vier Weltcups der Eisschnelllauf-Saison 2020/21 wegen der Folgen der Pandemie abgesagt. Wenig überraschend kam das für den Inzeller Eisschnellläufer Joel Dufter. Er hofft jetzt auf Ersatzrennen.

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    Laut ISU ist es derzeit nicht ratsam, Veranstaltungen auf mehreren Kontinenten zu organisieren. Betroffen von der Absage sind die Rennen im polnischen Tomaszow-Mazowiecki (13.-15. November), in Stavanger (20.-22. November), Salt Lake City (4.-6. Dezember) und Calgary (11.-13. Dezember). Auch die ersten Saison-Wettkämpfe der Shorttracker in Kanada fallen aus.

    Dufter: "Ersatzrennen oder in den Urlaub fahren"

    Wenig überrascht von der Weltcup-Absage an den vier geplanten Orten war der WM-Achte Joel Dufter. "Wir haben uns fast schon so etwas gedacht, denn zur Zeit ist es wegen der unterschiedlichen Wettkampf- und Reisebestimmungen in vielen Ländern ganz schwierig, Wettkämpfen zu organisieren", sagte der 25-Jährige. Er hofft nun auf Ersatz-Rennen. "Sonst könnte ich ja gleich in Urlaub fahren", meinte der Inzeller.

    Olympia-Vorbereitung dringend von Nöten

    Auch der er Erfurter WM-Dritte Patrick Beckert glaubt fest daran, dass es in Europa dennoch Ersatz-Wettkämpfe geben wird. "Es muss ja irgendetwas geben, damit man sich ordentlich in Richtung Olympia 2022 vorbereiten kann", sagte der 30-Jährige.

    "Blasen"-Konzept des niederländische Verbands

    Beckert setzt auf den niederländische Verband, der der ISU ein "Blasen"-Konzept vorgelegt hat und bereit ist, unter Einhaltung der Hygieneregeln an vier aufeinanderfolgenden Wochenende Rennen in Heerenveen zu veranstalten. In den nächsten zwei Wochen soll vom Verband die Machbarkeit der Idee geprüft werden.

    Noch keine Entscheidung über die Einzelstrecken-WM

    Eine Entscheidung über die Austragung der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer in Peking und der Shorttracker in Seoul, die für das kommende Jahr geplant waren, soll laut ISU erst später getroffen werden.