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Eishockey-WM: Deutschland gewinnt auch zweites Spiel | BR24

© picture-alliance/dpa

Jubelnde deutsche Eishockey-Spieler

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Eishockey-WM: Deutschland gewinnt auch zweites Spiel

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei auch ihr zweites Spiel gewonnen. Trotz eines aberkannten Treffers siegte das Team 2:1 gegen Dänemark. Im dritten Spiel geht's gegen Frankreich.

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Einen Tag nach dem mühsamen 3:1-Auftaktsieg gegen Aufsteiger Großbritannien gewann die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) weitgehend souverän gegen Dänemark. Der Mannheimer Matthias Plachta (31.) und der Kölner Frederik Tiffels (40.) schossen vor 5.605 Zuschauern in Kosice eine 2:0-Führung heraus, Mathias Bau verkürzte für die Dänen (51.).

Das DEB-Team spielte noch ohne den erst eingeflogenen NHL-Torwart Philipp Grubauer und steht nach zwei Spielen mit sechs Punken auf Platz zwei der Gruppe A. Nächster Gegner ist am Dienstagabend (14.05.19) um 20.15 Uhr Frankreich.

Videobeweis: Frühe Führung zählt nicht

Gegen Dänemark hatte das DEB-Team schon nach sieben Minuten gejubelt. Der Iserlohner WM-Debütant Lean Bergmann hatte den Puck in Überzahl ins Tor geschlenzt. Doch nach minutenlangem Videobeweis nahmen die Schiedsrichter Manuel Nikolic (Österreich) und Jewgeni Romasko (Russland) den Treffer zurück - wegen angeblicher Torwartbehinderung. Eine Fehlentscheidung. Denn der vermeintliche Verursacher, der Münchner Yasin Ehliz, hatte gar nicht im Torraum gestanden und die Berührung war vom dänischen Goalie Sebastian Dahm ausgegangen.

Grubauer am Dienstag bereits fürs Tor

Der Düsseldorfer Mathias Niederberger, der gegen Dänemark stark hielt, muss am Dienstag möglicherweise seinen Platz räumen. Der Rosenheimer Gruber, der in der Nacht zu Donnerstag im NHL-Play-off-Viertelfinale mit Colorado Avalanche in San Jose ausgeschieden war, dürfte bis dahin den Jetlag nach 14 Stunden Flug überwunden haben. "Es hat gut getan, mal drei, vier Tage Pause zu haben", sagte der 27-Jährige: "Aber jetzt kann ich es kaum erwarten, wieder aufs Eis zu kommen." Er sei bereit, "es spricht nichts dagegen", sagte er mit Blick auf das Frankreichspiel.