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Die Spieler der DEL-Vereine verzichten auf Teile ihres Gehalts, um den Spielbetrieb ohne Zuschauer zu ermöglichen. Doch für Neuverpflichtungen ist anscheinend doch Geld da. Das sorgt für Unmut.

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Eishockey: Streit um Gehaltsverzicht in der DEL

Die Spieler der DEL-Vereine verzichten auf Teile ihres Gehalts, um den Spielbetrieb ohne Zuschauer zu ermöglichen. Doch für Neuverpflichtungen ist anscheinend doch Geld da. Das sorgt für Unmut.

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Von
  • Christoph Nahr

Streitpunkt ist der empfindliche Gehaltsverzicht der Spieler, um das Überleben der Vereine während der Pandemie zu sichern. Patrick Reimer von den Nürnberg Ice Tigers verdient beispielsweise in dieser Saison weniger als die Hälfte als zuvor. Auch die anderen Vereinsmitarbeiter haben entschieden weniger in der Tasche. Gleichzeitig haben aber Vereine noch Spieler nachverpflichtet – mit Geld, das eigentlich nicht hätte da sein dürfen.

Patrick Reimer: "Vom Weg abgekommen"

"Die Spieler, die wir neu verpflichtet haben, haben wir für äußerst vernünftigen Geldern eingestellt", beschwichtigt der Geschäftsführer des ERC Ingolstadt Claus Liedy. Reimer, der im vergangenen Jahr eine Spielergewerkschaft gegründet hat, entgegnet: "Am Anfang wurde immer davon gesprochen, dass wir solidarisch sein müssen. Und dass sich die Vereine dazu entschlossen haben, dass es dieses Jahr nur darum geht, die Saison zu spielen. Ich glaube von dem Weg ist man dann leider im Laufe der Saison abgekommen."