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Eishockey: München muss im vierten Finalspiel nachziehen | BR24

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Spielszene Adler Mannheim - EHC München

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Eishockey: München muss im vierten Finalspiel nachziehen

Titelverteidiger EHC München liegt in der DEL-Finalserie gegen Adler Mannheim mit 1:2 hinten. Am Mittwoch muss zuhause ein Sieg her. Dass sie Comebackqualitäten haben, haben die Münchner ja schon im Halbfinale gegen Augsburg bewiesen.

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Don Jackson

Spielerisch war das Team von Trainer Don Jackson in Spiel drei der Finalserie nicht so unterlegen, wie es der 1:4-Endstand vermuten lässt. Aber im Gegensatz zu den Adlern wirkte der Titelverteidiger nicht so frisch. "Die gehen früh drauf. Im vorletzten Spiel haben sie in den ersten beiden Minuten getroffen, im letzten nach ein paar Sekunden. Danach haben wir aber ordentlich Kontra gegeben. Im nächsten Spiel heißt es, die ersten zehn Minuten aufpassen, einen guten Start erwischen, dann sollte es laufen", sagt Verteidiger Derek Joslin.

Dafür müssen die Münchner aber am Mittwoch (19.30 Uhr) auch mal kühlen Kopf bewahren. Das Problem: Sie kassieren zu viele Strafzeiten in dieser Finalserie. Und an Mannheims Torwart Dennis Endraß und der starken Verteidigung vor ihm beißen sich die Münchner derzeit die Zähne aus. Aber: Die Münchner können mit Druck und Rückständen umgehen. Das haben sie in der Halbfinalserie gegen die Augsburger Panther (4:3) eindrucksvoll bewiesen.

Für Mannheim spricht, dass die Münchner auf insgesamt fünf verletzte Stammspieler, darunter Topscorer Mark Voakes, verzichten müssen. "Wir können nichts dafür. Es ist mir egal, wie viele Leute sie haben", sagte Adler-Coach Pavel Gross und wollte keinen Vorteil für sein Team sehen. Allerdings erinnerte er daran, dass "ich die Ehre hatte, mit Wolfsburg gegen München zu spielen, da haben mir sieben Spieler gefehlt. Hat das jemanden interessiert?" .