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EHC-Kapitän Michael Wolf

"Bequemlichkeit sei menschlich", ließ Münchens Sportboss Christian Winkler wissen. Darum sei es "nach einer Erfolgsserie wichtig, mal neue Reize zu setzen", sagte er.

Das ist neu

Münchens Topscorer Keith Aucoin hat seine Karriere beendet. Die Silberhelden Dominik Kahun und Brooks Macek sind in die NHL gewechselt. Dafür wurde aber vor allem im Sturm kräftig umgekrempelt. Mit Mark Voakes, Trevor Parkes und Justin Shugg kamen Spieler, die bisher die Münchner zwar oft ärgern, den Titel aber nie holen konnten. "So ein Spieler wie der Voakes, der zweimal im Finale den Kürzeren gezogen hatte gegen uns, der ist natürlich jetzt brutal hungrig", sagt Konrad Abeltshauser.

Der Königstransfer

Die bisherige Bilanz von Matt Stajan ist beeindruckend: 1.020 NHL Spiele mit Toronto und Calgary, über 160 Tore in der besten Liga der Welt. Dabei trifft er auf seinen ehemaligen Stürmerkollegen John Mitchell, der auch über 600 NHL Spiele auf dem Buckel und zuletzt in Nürnberg gespielt hat. Durch ihn fühlt sich Stajan hier "schon ein bisschen heimisch". Das Ziel des prominentesten Neuzugangs des EHC ist klar: "Hier heißt es: die Meisterschaft oder nichts. Das gefällt mir", sagte Stajan.

Die Prognose

Viele DEL-Trainer sehen München zwar weiterhin als Titelfavorit. Diesmal erwarten die meisten aber einen spannenden Kampf. Viele Leistungsträger des EHC sind nicht mehr die Jüngsten. Bereits im letzten Jahr war es ganz eng: Den Titel gab es erst im siebten und letzten Finale. Auch die Konkurrenz hat im Sommer kräftig umgebaut: Mannheim, Berlin und Nürnberg haben personell gut nachgelegt und scheinen ganz nah dran am Meister.

Der 1. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga im Überblick

Alle Spiele Freitag, 14. September, 19.30 Uhr