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Eishockey-Champions-League: Historische Chance für München | BR24

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© BR Sport/Achim Hofbauer

Noch nie stand eine deutsche Mannschaft im Finale der Eishockey-Königsklasse. Nach dem 0:0 im Halbfinal-Hinspiel will der EHC München im Rückspiel in Salzburg unbedingt das Finale klarmachen.

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Eishockey-Champions-League: Historische Chance für München

Noch nie stand eine deutsche Mannschaft im Finale der Eishockey-Königsklasse. Nach dem 0:0 im Halbfinal-Hinspiel will der EHC München im Rückspiel bei Red Bull Salzburg genau das schaffen - mit kühlem Kopf und eiskalter Chancenverwertung.

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Die Münchner gehen nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in der Deutschen Eishockey Liga mit viel Selbstvertrauen in das Halbfinal-Rückspiel am Mittwochabend (16.01., 20:20 Uhr). "Wir sind geil darauf und wollen weiterkommen", versicherte Stürmer Frank Mauer vor dem Duell in der Mozartstadt. Dass sie nach holprigen Hinspielen im Rückspiel zulegen können, haben die Münchner in der aktuellen Saison in der Königsklasse bereits bewiesen. Im Achtelfinale hatten sie das Hinspiel vor heimischem Publikum gegen den EV Zug sogar verloren. Jetzt also ein 0:0 als Ausgangslage.

Giftige Salzburger im Hinspiel

Mit der Entschlossenheit der Salzburger hatte der EHC München nicht gerechnet gehabt. Das Team von Don Jackson hatte sich aber mit laufender Spieldauer immer besser auf den Gegner eingestellt, es allerdings verpasst, die Torchancen zu verwerten. "Wir werden einen besseren Start haben und in Führung gehen", sagt Jackson nun selbstbewusst. Und das, obwohl er auf Topscorer John Mitchell (11 Tore in 47 Pflichtspielen) verzichten muss. Im Hinspiel zog sich der 33-Jährige eine Beinverletzung zu und fällt mehrere Wochen aus.

"Jetzt, wo wir so knapp davor sind, wollen wir auch gewinnen." EHC-Verteidiger Yannic Seidenberg

Kühlen Kopf bewahren

Wichtig sei laut Stürmer Maximilian Kastner, einen kühlen Kopf zu bewahren und vor dem Tor kaltschnäuzig zu sein. Sturmkollege Mauer erwartet einen eher abwartenden Beginn beider Teams, schließlich könne schon ein Tor die Entscheidung bringen.

Falls auch das Rückspiel nach der regulären Spielzeit unentschieden ausgeht, folgt eine zehnminütige Verlängerung. Wer dann das erste Tor erzielt, steht im Finale. Fällt im "Sudden Death" kein Tor, kommt es zum Penaltyschießen. Soweit wollen es die Münchner aber gar nicht kommen lassen.