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Eishockey: Auch Augsburg und Straubing bereit für Ligastart | BR24

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Eishockey-Schläger und Pucks

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    Eishockey: Auch Augsburg und Straubing bereit für Ligastart

    In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) deutet vieles auf einen Saisonstart, auch ohne Zuschauer, hin. Auch die Augsburger Panther und die Straubing Tigers haben ihre Bereitschaft signalisiert. Jetzt haben 13 der 14 DEL-Teams zugesagt.

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    "Grünes Licht", meldeten die Augsburger Panther am Dienstagmorgen: Der schwäbische DEL-Klub wird an der Saison 2020/21 teilnehmen, sofern die Liga in ihrer Versammlung am 19. November tatsächlich einen Saisonstart beschließt.

    "Den größten Anteil an dieser Entscheidung haben zweifelsohne die Spieler sowie das Trainerteam, die erneut geschlossen einem erheblichen Gehaltsverzicht zugestimmt haben", wird Augsburgs Gesellschafter Lothar Sigl in einer Vereinsmitteilung zitiert.

    Straubing stimmt für Aufnahme des Spielbetriebs

    Auch die Straubing Tigers haben ihre Bereitschaft zur Teilnahme erklärt. "Hinter uns liegen arbeitsreiche Wochen und Monate", sagt Geschäftsführerin Gaby Sennebogen, "doch nun haben wir den Punkt erreicht, an dem wir bei der Abstimmung am Donnerstag einer Teilnahme am Spielbetrieb einer möglichen Saison 2020/21 zustimmen können."

    Auch die Niederbayern haben ihre Entscheidung erst nach sorgfältigen wirtschaftlichen Abwägungen getroffen. "Dank gilt unseren Spielern sowie den Trainern, unseren Mitarbeitern, Gesellschaftern, Sponsoren, Partnern, Gönnern und allen Beteiligten, die dazu ihren Anteil geleistet haben", so Sennebogen. Zudem habe die "monetäre Unterstützung aus dem staatlichen Hilfspaket für den Profisport einen entscheidenden Faktor" gespielt.

    Nur noch Köln ohne Zusage

    Zuvor hatten von den bayerischen Klubs bereits die Nürnberg Ice Tigers und der ERC Ingolstadt eine mögliche DEL-Teilnahme zugesagt, auch der EHC München ist dabei. Damit dürften am Donnerstag mindestens 13 Klubs für einen Saisonstart votieren. Dieser ist derzeit nach mehrmaligen Verschiebungen für den 18. Dezember geplant.

    Offen ist nur noch die Zusage der Kölner Haie. Die sahen sich zu Wochenbeginn aber immerhin "grundsätzlich auf einem guten Weg", wie Geschäftsführer Philipp Walter mitteilte.

    Zuschauereinnahmen im Eishockey über 30 Prozent

    Die Diskussion um den möglichen Saisonstart zieht sich schon seit Wochen. Vor allem die Hallensportarten sind durch den Ausschluss von Zuschauern finanziell arg getroffen.

    Die DEL gab die Zuschauereinnahmen in der Saison 2018/29 mit 32,2 Prozent Anteil am Gesamtumsatz an. Im Handball sind es 30 Prozent, im Basketball 25 Prozent. In der Deutschen Fußball-Liga machen die Zuschauereinnahmen dagegen "nur" 12,9 Prozent aus.

    Weitere Verschiebung unwahrscheinlich

    Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie erscheint es unwahrscheinlich, dass die DEL - sollte sie im Dezember tatsächlich starten - die Saison vor Zuschauern aufnehmen darf.

    Ein weiteres Verschieben scheint allerdings nicht mehr vorgesehen. "Donnerstag müssen die Karten final auf den Tisch, allein schon aus logistischen Gründen", betonte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.