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Eisenbichlers Flügel gestutzt - Kobayashi gewinnt weiter | BR24

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Während Ryoyu Kobayashi in Innsbruck zum dritten Mal nicht zu schlagen war, musste sich Markus Eisenbichler mit Rang 13 begnügen. "Heute war mehr drin. Aber ich bin nicht unglücklich. Und der Kobayashi ist halt einfach brutal", sagte der Siegsdorfer.

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Eisenbichlers Flügel gestutzt - Kobayashi gewinnt weiter

Bei der Vierschanzentournee fliegt Ryoyu Kobayashi dem Gesamtsieg entgegen. Auch in Innsbruck gewann der Japaner - und das deutlich. Verfolger Markus Eisenbichler wurden die Flügel gestutzt. Bester Deutscher war Stephan Leyhe.

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Selbstbewusst, sicher, elegant: Ryoyu Kobayashi überflügelte die Konkurrenz auch beim dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee auf der Bergisel-Schanze mit seinen Sprüngen auf 136,5 und 131 Meter. Damit zog der Spitzenreiter seinem Verfolger Markus Eisenbichler weiter davon und sorgte für eine Vorentscheidung in der Tourneewertung. Auf 45,5 Punkte ist der Abstand vor dem vierten Springen in Bischofshofen jetzt angewachsen.

Der Siegsdorfer flog im ersten Durchgang auf 129 Meter, hatte aber windbedingte Punkt-Abzüge und landete nur als 14. im Zwischenklassement. "War jetzt nicht die Mega-Bombe", sagte Eisenbichler danach. Auch im zweiten Durchgang gelang dem 27-Jährigen mit 123 Metern kein außergewöhnlicher Sprung. Mit 223,8 Punkten konnte er immerhin Platz zwei in der Gesamtwertung verteidigen. Der Traum vom Gesamtsieg ist jedoch in weite Ferne gerückt. "Ich weiß, dass mehr drin wahr", sagte Eisenbichler, der mit dem Ergebnis nicht "unzufrieden" ist. "Ich bin immer noch dabei in der Gesamtwertung." Die Enttäuschung lag trotzdem in der Luft: "Man hat schon mehr Hoffnung gehabt. Es wäre mehr möglich gewesen", gab Bundestrainer Werner Schuster zu.

Platz zwei holte sich der Österreicher Stefan Kraft (129,5/130,5). Der Norweger Andreas Stjernen (131/126) wurde Dritter und ist Eisenbichler nun in der Tourneewertung auf den Fersen.

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Markus Eisenbichler muss seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee begraben. Der bei den ersten beiden Wettkämpfen Zweitplatzierte landete in Innsbruck nur auf Rang 13 und verlor rund 24 Meter auf den Japaner Ryoyu Kobayashi.

Leyhe wird zum DSV-Überflieger

Weiter nach vorne ging es dagegen für Stephan Leyhe aus Willingen, der mit seinen Sprüngen auf 129 und 127,5 Meter mit Rang vier sein zweitbestes Karriereresultat einfuhr. Teamkollege Richard Freitag feierte sein bestes Saisonergebnis. Mit 128 und 124 Metern wurde er starker Achter. "Ganz gut gelungen", sagte Freitag. "Ist Okay."

Olympiasieger Andreas Wellinger war mit 118,5 Metern als 28. noch knapp ins Finale geflogen. Mit 121 Metern konnte er sich im finalen Durchgang dann auf Rang 20 vorschieben. Der 22-Jährige sieht sich damit auf einem guten Weg: "Der zweite Sprung war von der Kante her besser. Es geht gerade ein bisschen nach vorne." Für Karl Geiger lief es bei seinen 120,5 und 115,5 Metern weniger rund. Der Oberstdorfer wurde 24.. David Siegel (Baiersbronn) kam mit 123 und 112,5 Meter-Sprüngen auf Platz 28. Nur Constantin Schmid hatten seine 121 Meter (100,1) nicht fürs Finale gereicht.