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Skifliegen: Eisenbichler zum Saisonabschluss auf dem Podest | BR24

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Mit Platz drei verabschiedet sich Markus Eisenbichler aus der Saison und von Bundestrainer Werner Schuster. Tagessieg und Disziplinenweltcup sicherte sich aber der Japaner Riyoyu Kobayashi.

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Skifliegen: Eisenbichler zum Saisonabschluss auf dem Podest

Markus Eisenbichler hat den letzten erhofften Titel in der Ära von Bundestrainer Schuster verpasst. Der Siegsdorfer wurde in Planica Dritter und verlor damit die kleine Kristallkugel für den besten Skiflieger noch an den Japaner Ryoyu Kobayashi.

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Kobayashi, der bereits als Gewinner des Gesamtweltcups feststand, flog im ersten Durchgang von der Letalnica mit 252,0 m neuen Schanzenrekord. Einen weiteren Flug als Kobayashi stand bislang nur der Österreicher Stefan Kraft bei seinem Weltrekord 2017 in Vikersund (253,5). Mit 464,5 Punkten setzte sich Kobayashi, der im zweiten Durchgang auf 230,5 m kam, klar vor dem Slowenen Domen Prevc (444,0) durch.

Eisenbichler, der in Planica seinen deutschen Rekord (248,0) eingestellt und am Freitag (22.03.) seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, lag nach Flügen auf 227,0 und 235,0 m (442,5 Punkte) deutlich hinter Kobayashi zurück. Der so erfolgreichen Ära Schuster, die am Sonntag (24.03.) nach elf Jahren endete, fehlte damit ein letzter großer Triumph. Eisenbichler war mit vier Punkten Vorsprung in der Flugwertung ins Finale gegangen und hätte sich vor Kobayashi platzieren müssen, um die kleine Kristallkugel als dritter Deutscher nach Sven Hannawald (1998 und 2000) und Martin Schmitt (1999 und 2001) zu holen.

Geiger mit starkem Ergebnis

Karl Geiger (Oberstdorf/238,5+228,0) verbuchte mit Platz sieben noch ein starkes Ergebnis. Andreas Wellinger (Ruhpolding/220,0+203,0) kam auf Platz 20, Richard Freitag (Aue/211,0+212,0) beendete den letzten Saisonwettkampf auf Rang 24.

Horngacher-Verpflichtung als Bundestrainer "auf der Zielgeraden"

Der Wechsel von Stefan Horngacher zum Deutschen Skiverband als neuer Skisprung-Bundestrainer steht kurz bevor. Horngacher teilte beim Weltcupfinale in Planica mit, dass er seinen Vertrag als polnischer Nationalcoach nicht verlängern werde. Der deutsche Sportliche Leiter Horst Hüttel sprach von einer nahenden Einigung. "Wir reden mit ihm und sind auf der Zielgeraden. Es gibt noch ein zwei Dinge zu klären, aber keine finanziellen", sagte Hüttel. Perfekt sei der Wechsel noch nicht, auch eine Alternativlösung stünde bereit. "Es gibt noch einen Plan B", sagte Hüttel über den Nachfolger von Horngachers österreichischem Landsmann Werner Schuster.