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Eisenbichler fliegt in Engelberg knapp am Podest vorbei | BR24

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Markus Eisenbichler in Engelberg

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    Eisenbichler fliegt in Engelberg knapp am Podest vorbei

    Trotz schwieriger Windverhältnisse hat Skispringer Markus Eisenbichler ein weiteres Top-Ergebnis eingefahren. Als bester Deutscher belegte der Siegsdorfer Rang vier, auch Pius Paschke und Martin Hamann lieferten in Engelberg starke Resultate.

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    Von
    • BR24 Sport
    • Cristina Krüger

    Einmal mehr ging der Sieg an den Überflieger Halvor Egner Granerud. Für den Norweger war es der vierte Weltcup-Sieg in Folge. Eisenbichler zeigte auf der Schweizer Schanze mit 133 und 138 Metern zwei souveräne Sprünge. Im ersten Durchgang musste der Siegsdorfer lange warten, bis der Wind wieder im Korridor war, sprang dort aber schon auf einen guten vierten Rang. Im Finale musste Eisenbichler nach dem Absprung kurz korrigieren. Er ging zunächst Führung, musste aber Granerud, Kamil Storch aus Polen und dem Slowenen Anze Lanisek am Ende den Vortritt lassen.

    Paschke und Hamann überzeugen ebenfalls

    Auch Pius Paschke zeigte einmal mehr, dass er mit der absoluten Elite mithalten kann. In der Probe zeigte er sich bereits stark am Tisch, nach dem ersten Durchgang startete er von Rang fünf in den Podestkampf. Insgesamt holte er mit Platz sechs (129 m / 132 m) ein weiteres Top-Ergebnis in diesem Winter und verpasste sein bestes Weltcup-Resultat nur um eine Position. Martin Hamann, der bei der Skiflug-WM keinen Platz im deutschen Team erhalten hatte, zeigte, dass in dieser Saison mit ihm immer zu rechnen ist. nach Sprüngen auf 126,5 und 133 Metern holte er mit Rang elf das nächste Top-15-Ergebnis.

    Schmid auf Rang 28

    Im ersten Durchgang kam es reihenweise zum Favoritensterben. Zuvor noch als Sieger aus Qualifikation hervorgegangen musste auch Japaner Yukiya Sato nach dem ersten Durchgang seine Sachen packen. Constantin Schmid konnte sich als 30. gerade so noch das Ticket für den Finalsprung sichern. Dort bot der 21-Jährige wegen eines Technikfehlers dem Wind viel Angriffsfläche und landete nach nur 120 Metern, wodurch er dennoch die beiden Österreicher Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald hinter sich lassen und zwei Plätze gut machen konnte.

    David Siegel bei Rückkehr disqualifiziert

    Für den ins Weltcup-Team zurückgekehrten DSV-Adler David Siegel endete der Wettbewerb schon am Anlaufturm. Der 24-Jährige wurde wegen eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert. Severin Freund und Andreas Wellinger hatten in der Qualifikation den Sprung in die Top-50 nicht geschafft. Außerdem fehlte aus Sicht des DSV-Teams der frischgebackene Skiflug-Weltmeister Karl Geiger, der wegen eines positiven Corona-Tests auf die Generalprobe für die Vierschanzentournee verzichten musste. Geiger ist symptomfrei. Ob er zur Tournee zurückkehren kann, ist noch ungeklärt.