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Robert Lewandowski

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe
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Einschätzung: Jetzt geht das Zocken um Lewandowski richtig los

"Das Zocken um Robert Lewandowski geht jetzt erst richtig los", meint BR-Sportreporter Philipp Nagel. Er ist sicher, dass es den unzufrieden wirkenden Weltfußballer nach Barcelona zieht und er beim FC Bayern eine riesige Lücke hinterlässt.

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Spanische Medien berichten seit Wochen, dass Lewandowski über seinen Berater klar signalisiert habe, er wolle alles daran setzen, dass die Bayern ihn in diesem Sommer gehen lassen. BR-Sportreporter Philipp Nagel glaubt, der FC Barcelona sei "das Ziel seiner Träume". Der Goalgetter habe "immer gesagt, er träumt noch einmal von einem großen Vertrag woanders". Mit 33 Jahren wäre das jetzt vielleicht die letzte Gelegenheit.

Lewandowski wirkt hochgradig unzufrieden

Das Dilemma scheint in einer komplexen Gemengenlage zu bestehen. Erstens träumt Lewandowski laut Nagel "wohl wirklich noch einmal von einem anderen Verein". Deshalb müssten sich die Bayern jetzt ernsthaft Gedanken machen: "Was bringt uns Lewandowski in der kommenden Saison, wenn wir ihm den Wunsch jetzt nochmal verwehren?"

Dazu höre man, so der Sportreporter, "seit Wochen auch aus dem Spielerumfeld immer wieder, dass Lewandowski 'nicht ganz zufrieden ist mit der Art und Weise, wie Trainer Julian Nagelsmann offensiv spielen lässt'". Da sei die Rede, "dass vorne zu viele Beine im Strafraum sind". Lewandowski soll auch "den ein oder anderen giftigen Blick Richtung Mitspieler ausgesendet haben, wenn mal ein Pass nicht so kommt, wie er sich das wünscht".

Auch bei der internen Meisterfeier habe man gesehen, dass der Pole momentan unzufrieden wirkt, er sei er laut Nagel nur kurz geblieben. Auch nach dem Spielende bei der Feier mit den Fans war er "gefühlt mehr mit den Kindern und der Ehefrau am Reden", erklärt Nagel.

Mega-Lücke für den FC Bayern zu füllen

Fest steht: Wenn er geht, lässt der Weltfußballer eine Mega-Lücke zurück. Die zu schließen, scheint die nächste große Aufgabe für den Rekordmeister zu werden.

Es sind Namen auf dem Markt wie Patrik Schick von Bayer Leverkusen, der 40 Millionen Euro kosten soll. Christopher Nkunku von RB Leipzig wird für 65 Millionen gehandelt. Bei Romelu Lukaku (FC Chelsea) hört man von 85 Millionen Ablöse. Dann wären da noch Ex-Frankfurter Sebastien Haller von Ajax Amsterdam (30 Millionen), an dem auch Borussia Dortmund interessiert sein soll

Für Nagel ist "Schick der Favorit". Nkunku wolle "in Leipzig verlängern, wenn sie sich für die Champions League qualifizieren", sagt der Sportreporter. Und Schicks vermutete Ablösesumme sei genauso hoch wie die, die für Lewandowski geschätzt wird.

Noch ist Vieles Spekulation. Der FC Bayern München hat sich nämlich noch nicht dazu geäußert.

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