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Eine "verflixte Saison" des Clubs, aber wenigstens mit Happy End | BR24

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Eine "verflixte Saison" des Clubs, aber wenigstens mit Happy End

"Eine verflixte Saison war das für den 1. FC Nürnberg", so lautet die Analyse von BR-Sportreporter Thomas Klinger. Aber immerhin fand sie ein Happy-End. Die Legende lebt weiter!

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  • BR24 Sport

Vor zwei Jahren war die Club-Welt noch in Ordnung: Der 1. FC Nürnberg stieg im Mai 2018 mit 60 Punkten als Tabellenzweiter zusammen mit Fortuna Düsseldorf (63 Punkte) in das Fußball-Oberhaus auf und sang: "Nie mehr 2. Liga." Allerdings hielt die Euphorie nicht allzu lange an. Am 26. September 2018 kassierten die Mittelfranken im Westfalenstadion in Dortmund mit 0:7 ihre höchste Bundesliga-Niederlage. Nach dem Absturz in die Abstiegszone, die man ab dem 16. Spieltag nicht mehr verlassen konnte, und dem Pokal-Aus im Achtelfinale, enthob der Aufsichtsrat im Februar 2019 sowohl Cheftrainer Michael Köllner als auch Sportchef Andreas Bornemann aus ihren Ämtern.

Achter Bundesliga-Abstieg im Mai 2019

Köllners Assistent Boris Schommers übernahm die Mannschaft bis zum Saisonende, wo der Club mit nur 19 Zählern als Tabellenletzter direkt wieder absteigen musste. Es war der achte Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte - der 1. FCN war Negativrekordhalter.

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"Eine verflixte Saison war das für den FC Nürnberg", so lautet die Analyse von BR-Sportreporter Thomas Klinger. Aber immerhin fand sie ein Happy-End. Die Legende lebt weiter.

Zielvorgabe: Schneller Wiederaufstieg ins Oberhaus

Die neue Saison begann der Club mit einem neuen Trainer, dem Österreicher Damir Canadi. Als offizielle Zielsetzung wurde die sofortige Rückkehr ins Oberhaus innerhalb von zwei Spielzeiten ausgegeben. Der Start in die Saison verlief allerdings ganz und gar nicht wie geplant, weswegen die Zusammenarbeit mit Canadi nach nur zwölf Spieltagen bereits wieder beendet wurde.

Trainer der Saison 2019/20: Canadi, Keller, Wiesinger

Zu diesem Zeitpunkt belegte der Club den elften Platz und war da schon den Abstiegsplätzen wesentlich näher als den angestrebten Aufstiegsplätzen. Nachfolger von Canadi wurde Jens Keller. Unter ihm beendete die Mannschaft die Saison auf dem 16. Platz. Noch vor der folgenden Relegation wurde der 49-Jährige von seinem Trainerposten freigestellt. Es übernahm Michael Wiesinger, der Leiter vom Nachwuchsleistungs-Zentrum der Nürnberger.

Das Relegationshinspiel gewannen die Nürnberger mit 2:0. Im Rückspiel führte Ingolstadt bis zur Nachspielzeit mit 3:0. Erst durch ein Tor in allerletzter Sekunde schafften die Franken aufgrund der Auswärtstorregel noch den Klassenerhalt. Somit spielt der 1. FC Nürnberg in der Saison 2020/21 weiterhin in der 2. Bundesliga.