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Ein Oberbayer ist der neue Stern am Turnhimmel | BR24

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Ein Oberbayer ist der neue Stern am Turnhimmel

Ein neues Gesicht prägt die deutsche Turnerszene: Lukas Dauser vom TSV Unterhaching ist neuer deutscher Mehrkampfmeister und tritt damit die Nachfolge von Olympiaheld Andreas Toba an.

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In Berlin setzte sich Dauser mit 81,75 Punkten hauchdünn vor dem Berliner Philipp Herder (81,70) und Ivan Rittschik aus Chemnitz (79,70) durch. Die Entscheidung fiel mit der allerletzten Übung am Reck. "Ich musste lange zittern, vielleicht habe ich mir zu viel Druck gemacht", sagte der Oberbayer nach seinem Erfolg, der am seidenen Faden hing. Denn der neue Champion musste am Königsgerät seinen Abgang mit der Hand abstützen, sein Vorsprung auf Herder schmolz fast vollständig zusammen. Nach seinem Zittererfolg fiel er als Erstem Fabian Hambüchen in die Arme, der zu Dauser eine besondere Beziehung pflegt. Er betreut ihn seit Olympia in Marketingfragen und hilft in allen Lebenslagen.

"Eigenen Weg gehen"

Hilfestellungen seitens des "unerreichbaren" Hambüchens sind durchaus erwünscht bei Dauser. "Den einen oder anderen Tipp zu diesem Thema konnte ich Lukas auch schon geben", berichtete Deutschlands Sportler des Jahres. Aber auch von der mentalen Stärke Hambüchens möchte der gebürtige Oberbayer zukünftig profitieren: "Ich denke, dass Fabi mir in diesem Punkt viel helfen kann." Doch eins will Dauser auf keinen Fall: "Ich möchte nicht in die Fußstapfen von Fabian treten. Ich will meinen ganz eigenen Weg gehen."

Der erste Sechskampf-Titel war ein weiterer wichtiger Schritt auf seinem eigenen Weg. Bei Olympia in Rio noch der eher unauffällige Mannschaftsturner, setzte der Sportsoldat in der Weltcup-Saison erste Ausrufezeichen. Bei den Europameisterschaften im April im rumänischen Cluj-Napoca ließ er überdies mit einer Silbermedaille am Barren aufhorchen.