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Ein Jahr Stefan Leitl - Glücksfall für die SpVgg Greuther Fürth | BR24

© BR Sport/Florian Hecht

Seit nun genau einem Jahr steht Stefan Leitl auf der sportlichen Kommandobrücke bei Zweitligist SpVgg Greuther Fürth. Vieles hat sich seitdem zum Guten gewendet bei dem fränkischen Traditionsverein.

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Ein Jahr Stefan Leitl - Glücksfall für die SpVgg Greuther Fürth

Seit nun genau einem Jahr steht Stefan Leitl auf der sportlichen Kommandobrücke bei Zweitligist SpVgg Greuther Fürth. Vieles hat sich seitdem zum Guten gewendet bei dem fränkischen Traditionsverein.

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Sein "Jubiläumsspiel" gegen Bundesligaabsteiger Hannover 96 ging zwar mit 1:3 verloren. Insgesamt ist seit dem Amtsantritt von Stefan Leitl am 5. Februar 2019, als er den beurlaubten Damir Buric ablöste, jedoch eine äußerst positive Entwicklung beim "Kleeblatt" zu beobachten. Eine sorgenfreie Zweitligasaison, in der die SpVgg aktuell auf dem fünften Tabellenplatz steht, war nach den letzten Spielzeiten nicht unbedingt zu erwarten. Dass es so gekommen ist, ist zu großen Teilen auch ein Verdienst des Trainers.

Großes Vertrauen, gute Entwicklung

"Ich verspüre sehr großes Vertrauen, gerade auch in meine Arbeit. Es macht uns unheimlich viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Und ich glaube auch, dass die Leute hier auch eine gute Entwicklung sehen." Leitl fühlt sich wohl in Fürth. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Andre Mijatovic hat er dem Klub in nur einem Jahr eine neue Spielweise eingeimpft und damit Fans und Vereinsführung auf seine Seite gezogen: Der Lohn: die frühzeitige Vertragsverlängerung im November bis 2021.

Mutiger Spielansatz macht Spaß

"Wir stehen wieder für den für Fürth typischen fußballerischen, mutigen Spielansatz, den wir uns durch ihre Verpflichtung auch erhofft haben", begründete der sportliche Leiter, Rachid Azzouzi, damals die Maßnahme und darf sich bestätigt fühlen. Fürth spielt unter Leitl einen gepflegten Ball mit Offensivdrang und möglichst ohne Kick-and-Rush. Sieht auch Maximilian Wittek so: "Ich denke, wir spielen für die 2. Liga einen sehr attraktiven Fußball. Wir versuchen, nicht einfach nach vorne zu kloppen. Das ist ganz klar seine Handschrift."

Klare Handschrift erkennbar

Eine Handschrift, die nicht nur eine attraktive Spielweise nach sich zieht, sondern sich auch in den Ergebnissen und dem Tabellenstand niederschlägt. Dafür heimst Leitl reihenweise Lob von seinen Spielern ein. Beispiel Sascha Burchert: "Er findet jedesmal die richtige Ansprache, bereitet uns Woche für Woche super vor. Selbst wenn wir kein gutes Spiel machen und nicht an die Leistungsgrenze gehen, sieht man, dass das was wir vorhatten trotzdem funktioniert."

Das sieht auch Leitl selbst so, der den Verein "aktuell auf einem guten Weg" sieht: "Wir haben wieder Talente aus der eigenen Jugend, die wieder den Sprung in den Profibereich geschafft haben. Wir spielen glaube ich eine sehr attraktive Runde." Stimmt. Und das soll nach Möglichkeit auch länger so bleiben.