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EHC München verliert Champions-League-Finale | BR24

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Die historische Europa-Reise des EHC Red Bull München endet ohne Happy End. Die Bayern verpassen in der Eishockey-Königsklasse den Sieg als erste deutsche Mannschaft. In Unterzahl werden sie von den Frölunda Indians aus Göteborg eiskalt bestraft.

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EHC München verliert Champions-League-Finale

Der deutsche Eishockey-Serienmeister EHC München hat das Endspiel in der Champions Hockey League (CHL) verloren. Das Team von Trainer Don Jackson unterlag im schwedischen Göteborg den favorisierten Frölunda Indians mit 1:3.

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Der EHC Red Bull München hat den Königsklassen-Titel im Eishockey gegen die Frölunda Indians aus Göteborg verpasst. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson unterlag den in Überzahl kaum zu stoppenden Schweden mit 1:3 (0:1, 0:2, 1:0). Die Münchner um Kapitän Michael Wolf, der am Ende dieser Saison seine Karriere als DEL-Rekordtorschütze beendet, wirkten etwas zu nervös und weniger handlungsschnell wie Frölunda. Damit reichte die Leistung des EHC nicht zum erhofften Triumph, nachdem der Verein als erste deutsche Mannschaft ins Finale dieses Wettbewerbs eingezogen war.

EHC München kassiert alle drei Gegentreffer in Unterzahl

"Wir versuchen, dass wir sie niederkämpfen und niederrennen und am Schluss als Champion vom Eis gehen", diese Ansage von Nationalspieler Konrad Abeltshauser ging gehörig nach hinten los. Die Münchner kassierten alle drei Gegentore in Unterzahl. Samuel Fagemo (11.) gelang im Powerplay der Führungstreffer zum 1:0. Als München in Überzahl spielte, hatte Yannic Seidenberg die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Torhüter Johan Gustafsson (22.).

Im zweiten Drittel nutzte Ryan Lasch (25.) die Überzahl zum 2:0. Als dann die Münchner zwei Mann weniger auf dem Eis hatten, legte Ponthus Westerholm (35.) nach zum 3:0. Selbst 31 Sekunden in 5:3-Überzahl konnte der DEL-Tabellenzweite nicht zu einem Tor nutzen, die beste Chance vergab Torjäger Michael Wolf (39.). Im letzten Drittel gelang dem EHC München durch Yasin Ehliz (52.) immerhin noch der Ehrentreffer zum 1:3, nachdem Danny aus den Birken zu Gunsten eines weiteren Stürmers vom Eis gegangen war.

"Jetzt überwiegt der Schmerz, aber wir können stolz auf das sein, was wir in der Champions League geleistet haben." Konrad Abeltshauser

Auch im Europapokal gab es keinen deutschen Erfolg

Damit gelang Frölunda nach 2016 und 2017 der dritte Sieg in der Champions League, die in der jetzigen Form seit 2014 organisiert ist. Als der Wettbewerb noch als Europapokal ausgetragen wurde, waren auch die Kölner Haie 1995, die Düsseldorfer EG 1991 und der EV Füssen 1966 im Endspiel gescheitert. Die Haie hatten zudem beim Finalturnier 1985 den zweiten Platz belegt.

Frölunda Indians/Schweden - Red Bull München 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Tore: 1:0 Fagemo (10:32), 2:0 Lasch (24:16), 3:0 Westerholm (34:27), 3:1 Ehliz (51:29)

Strafminuten: Frölunda 14 - München 14 plus Disziplinar (Hager)

Zuschauer: 12.044

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Der EHC München musste bei der Siegerehrung zuschauen. Dementsprechend enttäuscht reagierten Konrad Abeltshauser und Michael Wolf danach.