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Torjubel nach dem 2:1 Siegtreffer im ersten DEL-Finalspiel für den EHC durch Frank Mauer
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Torjubel nach dem 2:1 Siegtreffer im ersten DEL-Finalspiel für den EHC durch Frank Mauer

Nach der Marathonserie im Halbfinale gegen Augsburg mit zwei Verlängerungen und sieben Spielen mussten die Münchner im ersten Finalspiel gegen Mannheim auch in die Nachspielzeit. Das war die achte Partie innerhalb von 16 Tagen. "Natürlich merkt man das auch in den Knochen", sagt Frank Mauer, betonte aber zugleich: "Dafür sind wir im Spielfluss".

Kleinigkeiten werden entscheiden

"Es ist ein Finale, da wird jeder nochmal alles mobilisieren", erklärt der 31-Jährige vor dem zweiten Finalspiel (Samstag, 20.00 Uhr). Dazu war der EHC auch im ersten Finalspiel gnadenlos effektiv: Die Münchner schossen zwar 13-mal weniger auf den Kasten des Gegners, trafen aber einmal mehr als die Adler. Auch im zweiten Aufeinandertreffen werden Kleinigkeiten entscheiden. So passiv wie zu Beginn des ersten Finalspiels sollte der EHC auf jeden Fall nicht agieren. Der Flügelstürmer der Münchner rechnet nämlich damit, "dass auch die Adler zulegen werden", sagte er. Noch fraglich ist, ob Justin Shugg, Mads Christensen und Keith Aulie nach ihren in der ersten Finalbegegnung erlittenen Oberkörperverletzungen wieder mitspielen können.

EHC München kennt den Gegner aus der Liga

Der Titelverteidiger kennt seinen Gegner bereits aus der Hauptrunde, in der die Kontrahenten vier Mal auf einander trafen (5:4 n.P, 0:1 n.P., 1:3, 2:1 aus Münchner Sicht). "Von daher reicht ein Tag um sich darauf vorzubereiten", sagt Mauer. "Am Schluss machen wir’s, wie wir es immer machen: Wir bereiten uns auf uns vor, quasi, wie wir spielen wollen. Und damit sind wir die letzten Jahre immer am Besten gefahren", meint der 31-Jährige. Und damit konnten die Münchner drei Titel in Folge einheimsen. Für den ersten vierten Erfolg hintereinander in der Geschichte der DEL fehlen noch drei Siege.