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DSV-Quartett erkämpft Platz drei in der Staffel | BR24

© picture-alliance/dpa

Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler (v.l.n.r.)

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    DSV-Quartett erkämpft Platz drei in der Staffel

    Denise Herrmann hat im Schlussspurt noch Platz drei für das DSV-Quartett gesichert. Auch Karolin Horchler, Vanessa Hinz und Franziska Preuß mussten bei insgesamt 14 Schießfehlern richtig beißen, um vorne mitzuhalten. Der Sieg ging an Norwegen.

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    Von
    • Margot Lamparter

    Startläuferin Karolin Horchler brauchte beim Staffel-Wettbewerb in Nove Mesto am Samstag (06.03.20) vier Nachlader und übergab auf Position neun an Vanessa Hinz. Das war "ganz schön knackig", sagte Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld) zu den schwierigen Bedingungen am Schießstand. "Ich bin froh, dass ich es bei den Bedingungen noch so gemeistert habe."

    Der Rückstand auf die führenden Italienerinnen beim ersten Wechsel 42, 9 Sekunden. Hinz zeigte sich konzentriert und fast treffsicher. Damit konnte die 27-Jährige vom SC Schliersee Zeit und Platzierungen gut machen. Mit insgesamt zwei Nachladern kam sie gut durch und schob sich nach dem zweiten Schießen bis auf Rang vier vor. Beim zweiten Wechsel lag die Ukraine vor Schweden und Polen. Hinz schickte Franziska Preuß mit nur noch 20,7 Sekunden auf Platz vier Rückstand ins Rennen. "Es ist irgendwie schwer", sagte Hinz, die auch mit den stumpfen Schneebedingungen auf der Strecke zu kämpfen hatte.

    Preuß patzt beim stehend Schießen

    Preuß setzte sich nach einem fehlerfreien ersten Schießen hinter der Ukraine auf Rang zwei. Den Rückstand hatte die 25-Jährige vom SC Haag halbiert. Beim zweiten Schießen wollte Preuß dann zu viel und kassierte drei Nachlader und eine Strafrunde. Auch die Ukrainerin patzte. Damit wechselte die Spitze. Norwegen übernahm. Nach dem sechsten Schießen lag Preuß wieder 29,7 Sekunden zurück auf Rang fünf. Als letzte ging Denise Herrmann (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal) mit 30,1 Sekunden Rückstand ins Rennen. Norwegen, die Ukraine, Frankreich und Russland hatten vor ihr gewechselt.

    Herrmann muss den Turbo starten

    Die Führenden taktierten und so konnte die 31-Jährige aufholen. Jetzt musste es nur beim Schießen passen! Nach zwei Nachladern Liegend musste sie wieder Tempo machen. Denn mit Olga PIdhrushna für die Ukraine, Anais Bescond (Frankreich) und Tiril Eckhoff (Norwegen) lagen drei starke Athletinnen in Führung. Herrmann machte es auch Stehend spannend. Sie kassierte drei Nachlader, konnte aber die eine Strafrunde noch verhindern. Eckhoff ging mit einem Vorsprung von 4,2 Sekunden auf Bescond in die letzte Runde. Herrmann musste den Turbo starten, wollte sie als Fünfte noch auf einen Podestplatz vorlaufen. Nach einer starken Schlussrunde lief Herrmann noch im Schlusssprint hinter Norwegen und Frankreich einen Podestplatz für Deutschland ein. "Ich hab versucht nochmal alles rauszuholen", sagte Herrmann im ZDF-Interview.