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DSV-Chef Maier: Brauchen Weltcup zum Überleben | BR24

© picture alliance/Angelika Warmuth/dpa

Ist froh, dass der Ski-Weltcup in der Corona-Pandemie stattfinden kann: DSV-Chef Wolfgang Maier

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    DSV-Chef Maier: Brauchen Weltcup zum Überleben

    Die Corona-Pandemie macht auch vor der Wintersport-Saison nicht Halt. Umso erleichterter zeigte sich der Chef des Deutschen Skiverbands, Wolfgang Maier im B5-Interview der Woche, dass der alpine Weltcup nicht abgesagt werden musste.

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    Zum Auftakt der neuen Ski-Alpin-Weltcup-Saison in Sölden hat sich DSV-Alpin-Sportdirektor Wolfgang Maier erleichtert gezeigt, dass die Wettkämpfe trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stattfinden können. Das Überleben der meisten Verbände sei abhängig davon, ob es einen Weltcup gibt, sagte Maier im "Interview der Woche" auf B5 aktuell. Das gelte auch für die Bereiche Skispringen oder Biathlon.

    Vor allem Fernsehgelder sind wichtig

    Dabei sei der Deutsche Skiverband nicht, wie die Veranstalter, in erster Linie abhängig von den Einnahmen durch Zuschauer vor Ort. Für das Überleben des DSV gehe es vielmehr um die Fernsehbilder und die entsprechenden Werbeeinnahmen.

    "Deshalb brauchen wird die öffentliche Darstellung." DSV-Chef Wolfgang Maier im B5-Interview der Woche

    Der DSV arbeite letztlich wie ein Wirtschaftsunternehmen und ziehe die Haupteinnahmen - mehr als 90 Prozent - aus dem Sponsoring, erläutert Maier. Die Förderung durch die öffentliche Hand sei dagegen sehr gering. Ohne die Weltcup-Rennen habe der Deutsche Skiverband kaum eine Überlebenschance, so Maier.

    "Besser so als gar nicht!"

    Der Auftakt zur diesjährigen Weltcup-Saison findet laut Maier unter erschwerten Bedingungen statt. Der eigentliche Wettkampf laufe nahezu unverändert ab, die Vorbereitungen seien abgeschlossen, die Pisten optimal präpariert.

    Geändert haben sich laut Maier die Zulassungsbedingungen. Die Auflagen seien enorm, die Testungen sowie die Taktung der Testungen sehr eng, so der DSV-Alpinchef. Sportler und Betreuer seien erheblich beeinträchtigt in ihrer Bewegungsfreiheit. Maier hofft dennoch auf einen Erfolg des Saisonauftakts. Sölden sei ein Leuchtturmprojekt, das zeigen soll, dass Wintersport auch in Tourismuszeiten machbar sei: "Besser so als gar nicht".

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