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DSV-Alpindirektor Maier: "Das Beste draus machen!" | BR24

© BR/Julia Scharf

Der Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden hat geklappt. Alle Sportler, Trainer und Funktionäre mussten sich an strenge Auflagen halten - mit eingeschränkter Freiheit und Isolation. DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier betont: "Man nimmt diese Dinge in Kauf".

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DSV-Alpindirektor Maier: "Das Beste draus machen!"

Der Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden hat gut geklappt. Alle Sportler, Trainer und Funktionäre mussten sich an strenge Auflagen halten - mit eingeschränkter Freiheit und Isolation. DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier betont: "Man nimmt diese Dinge in Kauf."

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Hauptsache, der Skizirkus kann stattfinden - das ist der Tenor aller Skirennläuferinnen und -läufer sowie Team-Verantwortlichen nach dem ersten absolvierten Weltcup-Wochenende im österreichischen Sölden. Wolfgang Maier, der Alpindirektor im Deutschen Ski-Verband, stellt fest, dass sich alle gut an die Situation angepasst hatten: "Wir können ja auch gar nicht aus!"

"Man hat die Dinge so genommen, wie man sie präsentiert bekommen hat. Wir wollen Sport machen und das ist unser Hauptziel." DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier

Kaum Berührungspunkte mit Touristen

Während in Sölden Touristen komplett abgeschirmt wurden, befürchten viele ein Chaos in den nächsten Monaten - beispielsweise, wenn die Rennen in Val-d'Isère oder Schladming steigen. Maier selbst meint, dass das kein Problem werden dürfte, "weil das zu organisieren ist, weil man die Zugänge separieren kann." Letztlich waren die Teams auch vor der neuen Saison bereits weg von den Zuschauern, "die Berührungspunkte gab es eigentlich nur im Zielraum." Lediglich in Sachen Hotels könnte es laut dem Alpinchef zum Aufeinandertreffen mit Touristen kommen.

Rennen in Garmisch aktuell umsetzbar

Laut Maier sind die Weltcup-Veranstaltungen in Garmisch-Partenkirchen 2021 nicht in Gefahr: "Natürlich gibt's hier ein Sicherheitskonzept, ein Hygienekonzept und es wird sein wie bei allen Orten: Es kommt auf die Umsetzung drauf an." Letztlich stellt sich nur die Frage - mit oder ohne Publikum im Zielraum und an der Piste.

"Wie man deutsche Veranstalter kennt, sind unsere Veranstaltungen auf sehr hohem Niveau. Wir haben keine Angst, dass wir die Rennen in Garmisch nicht fahren können. Da schauen wir relativ optimistisch drauf." DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier

© BR/Andreas Troll

Im österreichischen Ötztal ging das erste Wintersport-Event unter Corona-Bedingungen über die Bühne - ohne Zuschauer, aber mit packenden Rennen.

Sölden: Damen enttäuschend, Herren zufriedenstellend

Trotz dem Rücktritt von Viktoria Rebensburg hatte sich das DSV-Team laut Maier beim ersten Damen-Riesenslalom mehr ausgerechnet: "Das war nicht das, was wir erwartet hatten." Keine einzige deutsche Läuferin schaffte den Sprung in den zweiten Durchgang. Der Alpinchef stellt deutlich fest: "In dieser Disziplin sind wir nicht breit genug aufgestellt."

Die Herren-Konkurrenz bot "Sport auf allerhöchstem Niveau." Hier zeigt er sich mit der gebotenen Leistung der Deutschen zufrieden: "Wir haben gesehen, dass unsere jungen Männer das gut auf die Reihe bringen." Maier bestätigt eine "Schlagdistanz" zur Weltspitze.