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DSV-Adler fliegen zum zweiten Platz im Teamwettbewerb | BR24

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Einen Tag nach Gold und Bronze im Einzel-Wettbewerb musste sich das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher mit Silber hinter Norwegen begnügen.

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DSV-Adler fliegen zum zweiten Platz im Teamwettbewerb

Das deutsche Skiflug-Team mit den vier bayerischen DSV-Athleten Karl Geiger, Markus Eisenbichler, Pius Paschke und Constantin Schmid holte sich bei der Weltmeisterschaft in Slowenien die Silbermedaille hinter Norwegen.

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  • BR24 Sport

Die DSV-Adler um den frischgebackenen Einzel-Weltmeister Karl Geiger aus Oberstdorf holten sich zum Abschluss der WM im slowenischen Planica Silber im Mannschaftswettbewerb.

Nach dem ersten Durchgang der acht Teams lagen die DSV-Adler mit 874,0 Punkten vor Norwegen (862,9) und Polen (817,6) auf Goldkurs: Geiger sprang bei verkürztem Anlauf überragende 238,0 Meter und baute die deutsche Führung im Duell mit Norwegens Vizeweltmeister Halvor Egner Granerud (235,0) aus. Der Einzel-Dritte Markus Eisenbichler aus Siegsdorf mit starken 230,0 Metern sowie die überzeugenden WM-Debütanten Pius Paschke (Kiefersfelden/220,0 Meter) und der Oberaudorfer Constantin Schmid (220,5 Meter) hatten dem deutschen Quartett bei schwierigeren Flugbedingungen mit konstantem Rückenwind eine glänzende Ausgangsposition verschafft.

Spannender Showdown in Planica

Der zweite Durchgang entwickelte sich zum Zweikampf zwischen Deutschland und Norwegen. Erst ließ der 21-jährige Schmid viel liegen und landete bei 207,5 Metern. Paschke kam dann in seinem zweiten Flug gut zurecht und notierte 223,5 Meter für das deutsche Team. Eisenbichler baute mit 236,5 Meter die Führung für die Deutschen weiter aus. Nachdem Granerud im letzten Sprung für die Norweger 234,5 Meter in den Schnee brannte und hohe Werte bekam, war Karl Geiger gefordert. Aber der Oberstdorfer kam im entscheidenden Showdown nur auf 224,5 Meter und konnte das DSV-Team nicht mehr an den Skandinaviern vorbeischieben.

"Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, war es ein cooler Wettkampf, wir dürfen uns freuen. Wir dürfen stolz auf uns sein." Karl Geiger

19,2 Punkte fehlten am Ende zu Gold

Damit blieb das norwegische Quartett mit Daniel-Andre Tande, Johann Andre Forfang, Robert Johannsson und Granerud mit 1.727,7 Punkten vor den Deutschen (1708,5 Punkte) und den Polen (1.665,5 Punkte), für die Piotr Zyla, Andrzej Stekala, Kamil Stoch und Dawid Kubacki auf die Schanze gingen.