BR24 Logo
BR24 Logo
Sport

Dreßen rast in Wengen aufs Podest | BR24

© BR

Thomas Dreßen vom SC Mittenwald ist bei der Abfahrt in Wengen auf Platz drei gerast. Beim Sieg des Schweizers Beat Feuz waren die Podiumsplätze hart umkämpft.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Dreßen rast in Wengen aufs Podest

Thomas Dreßen vom SC Mittenwald ist bei der Abfahrt in Wengen auf Platz drei gerast. Beim Sieg des Schweizers Beat Feuz waren die Podiumsplätze hart umkämpft.

Per Mail sharen

Nur einen Wimpernschlag von zwei Hundertstelsekunden schneller als der Oberbayer war der Zweitplatzierte Dominik Paris aus Italien. Auch bei Dreßens Podestplatz ging es ganz eng her: Winzige sieben Hundertstel langsamer war der Österreicher Matthias Mayer auf Rang vier. Dreßen sicherte sich seinen Podiumsplatz hingegen mit einer cleveren Fahrt durch das schwierige Ziel-S. "Da habe ich meinen fetten Arsch nach vorne bewegt", sagte er scherzhaft. Den Sieg bei seinem Heimrennen in der Schweiz holte sich Beat Feuz. Obwohl er nach einem im Dezember erlittenen Fingerbruch nicht mal mit der eigentlich vorgesehenen Schiene unterwegs war, kam er mit 0,29 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Dreßen erst zweiter Deutscher auf dem Podest in Wengen

Dreßen ist nach Markus Wasmeier erst der zweite Deutsche, der bei den Klassiker in der Schweiz auf das Podest gefahren ist. Der Doppel-Olympiasieger Wasmeier hatte in Wengen 1987 gewonnen und 1989 sowie 1992 zweite Plätze geholt.

"Ich bin extrem happy!" Thomas Dreßen über seinen dritten Platz in Wengen

Baumann und Sander in den Punkterängen

Die verhaltene Fahrt des Traunsteiners Josef Ferstl reichte nicht für einen Platz unter die Top-30. Dominik Schwaiger vom WSV Königssee setzte zwar mit seiner Bestzeit bei der ersten Zeitmessung ein Ausrufezeichen, dann rutschte er aber im Kernen-S weg und fiel ebenfalls aus den Punkterängen heraus. Romed Baumann kam auf Platz 24, Andreas Sander von der SG Ennepetal wurde 30.. Manuel Schmid vom SC Fischen überraschte mit der hohen Startnummer 38 , als er auf Platz 13 vorfuhr.

Verkürzte Strecke am Lauberhorn

Auf Grund starker Schneefälle war die eigentlich längste Abfahrtsweltcupstrecke am Lauberhorn verkürzt worden. Die Zuschauer mussten auf den spektakulären Russisprung und den Traversenschuss verzichten.