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Dopinggerüchte um Kenias Laufstars

Vor der Leichtathletik-WM in Peking stehen Kenias Laufstars unter besonderer Beobachtung: In den vergangenen zwölf Monaten waren mehrere Marathon-Läufer des ostafrikanischen Landes aus dem Verkehr gezogen worden.

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Zuletzt hatte es unter anderem in der ARD Berichte gegeben, die ein mutmaßliches systematisches Doping unter den Langstrecken-Assen thematisierten. Auch die dreimalige Boston-Marathon-Siegerin Rita Jeptoo erhielt zwei Jahre Sperre wegen Epo-Dopings.

Von den neuen Doping-Vorwürfen gegen die Läufernation Nummer eins, zeigen sich Kenias Marathon-Asse derweil unbeeindruckt. "Ich kenne die Anschuldigungen, aber sie beeinflussen uns nicht. Das Team hat wie immer trainiert", sagte Wilson Kipsang. Der Ex-Weltrekordler, dem Teamkollege Kimetto 2014 in Berlin mit 2:02:57 Stunden den Weltrekord entrissen hatte, nimmt sich für die Smog- und Hitzeschlacht in Peking seinen Landsmann Samuel Wanjiru zum Vorbild. Wanjiru, der 2011 bei einem Sturz vom Balkon seiner Wohnung verstarb, hatte in Chinas Hauptstadt 2008 Olympia-Gold geholt. "Ich habe das Rennen damals im TV gesehen und erinnere mich gut. Es wird mich inspirieren", so der 33-Jährige.