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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Benedikt Doll auf Rang zwei, Erik Lesser auf Rang sechs: Die deutschen Biathleten zeigen daheim in Ruhpolding einen guten Sprint. Der Ausblick auf die Spiele in Peking sieht besser aus.

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Doll sprintet in Ruhpolding auf Platz zwei, Lesser Sechster

Benedikt Doll hat beim Sprint der Herren in Ruhpolding über zehn Kilometer mit Rang zwei seine beste Saisonleistung erreicht. Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) schaffte als Sechster ebenfalls ein Topergebnis.

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Robert MüllerRobert Müller

Benedikt Doll (SZ Breitnau) kam als Viertplatzierter zur ersten Einlage, bei der er alles abräumte. Mit minimalem Rückstand versenkte er auch Stehend sämtliche Scheiben. Damit ging es für ihn in der Schlussrunde sogar um einen möglichen Sieg. Auf den Anstiegen ließ er jedoch ein paar Körner liegen. Damit fehlten ihm am Ende nur 7,2 Sekunden auf den ebenfalls fehlerfreien siegreichen Franzosen Quentin Fillon Maillet. "Ich wusste, ich kann's, aber habe es nie so rübergebracht. Heute hat es endlich geklappt, sagte Doll zu seinem zweiten Platz.

Lesser zehn Sekunden am Podest vorbei, Rees auf Platz 20

Auch für Erik Lesser ging es in Ruhpolding ganz weit nach vorne. Beim ersten Schießen blieb Lesser fehlerfrei, nach der zweiten Einlage musste er einmal in die Strafrunde. Trotzdem schnupperte er in der Schlussrunde als Viertplatzierter am Podest. "Es hat auch richtig Spaß gemacht, mich richtig zu schinden", sagte er über seinnen Einsatz i der Loipe. Im Ziel fehlten ihm als Sechstem (1 Strafrunde, +43,3) rund zehn Sekunden auf den Drittplatzierten Anton Smolski aus Belarus.

Roman Rees (SV Schauinsland) traf Liegend alles. Ganz knapp scheiterte er beim Stehendschießen an einer Scheibe. Dank einer guten Laufleitung schloss er das Rennen mit Rang 20 (1, +1:04,2) ab.

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

Erik Lesser

Neues Bestergebnis für den Partenkirchner Zobel

David Zobel vom SC Partenkirchen kam auf der Strecke gut zurecht. Liegend zeigte er keinerlei Nervosität, Stehend zielte er nur einmal knapp rechts vorbei. Mit einer schnellen Schlussrunde durfte er sogar noch auf ein Ergebnis unter den Top-20 hoffen. Bereits da war klar, dass er ein neues persönliches Bestergebnis erlaufen konnte. Bislang verbuchte er Rang 52 in Östersund, jetzt wurde er in Ruhpolding 24. (1, +1:10,8). Damit verpasste er die halbe Olympia-Norm nur knapp.

Nawrath und Horn ohne Topplätze

Philipp Nawrath (SK Nesselwang) ging das Rennen in der Loipe beherzt an. Beim dem Liegendschießen fing er sich aber zwei Fahrkarten ein, Stehend kam eine weitere hinzu. Damit waren die Top-20 außer Reichweite, er schloss das Rennen (3/+1:24,7) mit Rang 41 ab.

Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain) - als Ersatzmann für den an Corona erkrankten Johannes Kühn begann mit zwei Fehlern. Obwohl keine weitere Strafrunde dazu kam, reichte es am Ende nicht zu einem Platz unter den besten 50 (59., 2, +1:48,9).+

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