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Dirk Nowitzki: Ostern im heimischen Garten | BR24

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Knapp ein Jahr nach seinem Karriereende bei den Dallas Mavericks ist Basketballstar Dirk Nowitzki immer noch in Texas. Im Interview erzählt er, wie er die Corona-Pandemie von seiner Wahlheimat aus wahrnimmt.

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Dirk Nowitzki: Ostern im heimischen Garten

Knapp ein Jahr nach seinem Karriereende bei den Dallas Mavericks ist Basketballstar Dirk Nowitzki immer noch in Texas. Im Interview erzählt er, wie er die Corona-Pandemie von seiner Wahlheimat aus wahrnimmt.

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Dirk Nowitzki blickt sorgenvoll in sein Heimatland Deutschland. Seine dort ansässigen Eltern seien zwar gesund, zählen aber nichtsdestotrotz zur Risikogruppe. Trotzdem versucht der Wahl-Texaner positiv zu bleiben und verbringt die Zeit vor allem mit seinen Kindern. "Man ist jetzt gezwungen, zuhause zu sein. Unser Leben ist ja normalerweise sehr schnell, jetzt verbringt man viel Zeit mit der Familie und das macht schon auch Spaß", so der 41-Jährige im Telefoninterview.

Dennoch ist die Situation auch für seine Kinder enorm einschränkend. "Seit einem Monat fällt die Schule aus, die Spielplätze haben zu und sie dürfen keine Freunde mehr sehen. Das musst du ihnen erstmal erklären, dass da ein Virus ist und sie aufpassen müssen", stellte der Würzburger fest. Gerade zu Ostern versuchte der Weltklasse-Basketballer, Kontakt mit Familie und Freunden zu halten. Mit seinen Eltern in Deutschland skype er beinahe täglich.

Kein "Home-Workout-Junkie"

Anders als die letzten knapp 25 Jahre spiele der Sport in Nowitzkis Leben derzeit eine eher untergeordnete Rolle. "Nach meinem Karriereende wollte ich erstmal alles ausprobieren. Mittlerweile versuche ich wieder ein bisschen mehr auf meine Ernährung zu achten und mich zu bewegen". Dennoch: Anders als viele andere Sportler vertreibt er sich die Zeit nicht mit Home-Workouts. "Ich habe über 20 Jahre damit verbracht, in der Halle auf und ab zu rennen und Workouts zu machen. Jetzt ist mal Zeit für was anderes", stellte der Ex-NBA-Profi knapp ein Jahr nach Beendigung seiner Karriere bei den Dallas Mavericks klar.

Dank an alle Ärzte und Helfer

Er sprach seinen Dank allen Ätzten, Pflegern und Helfern aus: "Ihr macht da draußen einen fantastischen Job. Ihr riskiert euer Leben, um unseres sicher zu halten. Vielen Dank!". In diesem Zug rief er auch noch einmal nachdrücklich dazu auf, die Anweisungen der Regierung zu befolgen, "damit der Spuk hoffentlich bald ein Ende hat".