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"Diego bis in alle Ewigkeit": Fußball-Welt trauert um Maradona | BR24

© picture alliance/KEYSTONE

Legenden unter sich: Pele und Maradona im Hardturm Stadion in Zürich.

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    "Diego bis in alle Ewigkeit": Fußball-Welt trauert um Maradona

    Er war einer der besten Fußballer aller Zeiten: Diego Maradona ist tot. Er starb im Alter von 60 Jahren. Das argentinische Präsidialamt kündigte eine dreitägige Staatstrauer an. Aus aller Welt kommen Trauerbekundungen.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Argentinien hat nach dem Tod seines Fußball-Idols Diego Maradona eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Das teilte die Regierung am Mittwoch unmittelbar nach der Nachricht vom Tod des Weltmeisterkapitäns von 1986 mit. Auch international rief die Nachricht vom Tod des Jahrhundert-Fußballers Trauer hervor.

    In einer ersten Reaktion erklärte der ehemalige brasilianische Fußballstar Pele, es sei traurig, auf diese Weise Freunde zu verlieren. "Wir werden uns mit Sicherheit eines Tages im Himmel einen Ball zuspielen." Maradona gilt als einer der besten Fußballspieler aller Zeiten. Er führte Argentinien 1986 zur Weltmeisterschaft im Endspiel gegen Deutschland.

    "Für immer in unseren Herzen. Ciao Diego", twitterte der SSC Neapel, der dank Maradona Weltruhm erlangt und 1986/87 seine erste Meisterschaft gewonnen hatte. "Ewige Dankbarkeit. Ewiger Diego!", schrieben die Boca Juniors aus Buenos Aires, für die Maradona 1981/82 und zum Ende seiner Karriere 1995-97 gespielt hatte. Der FC Barcelona, Maradonas Klub von 1982-84, dankte dem einst weltbesten Spieler: "Barca drückt seine tiefe Trauer über den Tod einer Ikone des Weltfußballs aus."

    Auch der große Rivale Real Madrid kondolierte: "Real spricht der Familie, den Freunden, seinen Vereinen und allen Fußball-Fans sein Mitgefühl aus, besonders den Argentiniern." Die Argentinos Juniors, bei denen Maradonas große Karriere begonnen hatte, twitterten: "Diego bis in alle Ewigkeit."

    Auch die Fußballer-Generation nach Maradonas aktiver Zeit zeigten sich geschockt und traurig von der Nachricht. So brachten Harry Kane und Michael Owen, selbst Fußball-Legenden aus England, ihr Mitgefühl zum Ausdruck. Und auch die Reaktion der deutschen Fußball-Clubs folgten im LAufe des Abends. So unter anderem vom Hamburger SV und auch dem Viertligisten 1. FC Lok Leipzig, der im Jahr 1988 Maradona bei einem Gastspiel im Leipziger Zentralstadion begrüßt hatte. Der deutsche Nationalspieler Guido "Diego" Buchwald hatte Maradona als "Kettenhund" im WM-Finale 1990 ausgeschaltet. "Ich bin geschockt. Die Fußball-Welt hat einen ihrer Größten verloren", sagte Buchwald dem Sportbuzzer. Sein damaliger Weltmeister-Kollege Rudi Völler erklärte: "Diego Maradonas Tod trifft mich sehr. Er war mein Jahrgang, wir waren bei Weltmeisterschaften und in Italien oft Gegner."

    Der Weltmeister von 1986 war am Mittwoch in Buenos Aires nach einem Herzinfarkt gestorben, keine vier Wochen nach seinem 60. Geburtstag. Die englische Fußball-Ikone Gary Lineker, Gegner in Maradonas wohl größtem Spiel im Viertelfinale der WM 1986, schrieb: "Mit einigem Abstand der beste Spieler meiner Generation. Nach einem segensreichen, aber auch schwierigen Leben ruht er hoffentlich sanft in Gottes Händen."

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