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DFB-Vize Rainer Koch (links) und Präsident Fritz Keller (Archivbild)

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    Die Frage der Woche: Ist der DFB noch zu retten?

    Kränkungen, Beleidigungen, Verleumdungen, Kündigungen. Alles dabei beim Machtkampf im Deutschen Fußball Bund (DFB), bei dem anscheinend jeder gegen jeden kämpft. Die Frage der Woche: Schlammschlacht neben dem Platz - ist der DFB noch zu retten?

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    • BR24 Sport

    Der Machtkampf beim DFB hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Der Nazivergleich von Präsident Fritz Keller, die Bosse der Landesverbände, die sich gegen Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius aussprechen und nun auch Vize-Präsident Rainer Koch, der schwere Vorwürfe gegen DFL-Chef Christian Seifert erhebt. Der größte Sportverband der Welt - ein Scherbenhaufen.

    Teil der User fordert: DFB muss neu aufgestellt werden

    Die Userinnen auf BR 24 Sport und die Hörer von Heute im Stadion geben eine klare Antwort: Der DFB ist schon noch zu retten, aber nur, wenn man ihn nahezu komplett neu aufstellt.

    Markus Haas schreibt: "Der DFB besteht aus Konflikten, Eitelkeiten, Personen, die auf ihrem Stuhl kleben. Kurz und knapp, der DFB ist renovierungsbedürftig."

    Michael Lunig nennt den DFB "die Lachnummer der Nation, einfach nur peinlich. Den ganzen Laden muss man ausmisten!”"

    Doris Schäfer findet: "Runderneuerung! Völlig neu besetzen!" Matthias Bär kommentiert, da gehe es nur um Macht und Geld.

    Oliver Brunnhuber nennt den DFB "einen an Peinlichkeit nicht mehr zu ertragenden Verband. Die Personalien sind ein Skandal. Gebt den Leuten Verantwortung, die Ahnung vom Fußball haben und auch nach außen ein professionelles Bild abgeben. Dieser Verband gehört generalsaniert."

    Da stimmt Elmar Amling zu: "Der größte Fußball-Verband weltweit. Und dann hast du seit Jahren nur amateurhafte Selbstdarsteller an der Spitze, denen es ausschließlich um das eigene Ego, um Macht geht! Alleine das "Rumeiern" im Amateurfußball während Corona in Bayern? Ganz toll...verantwortlich ein DFB-Vize namens Koch!? Einfach nur beschämend!!! Lasst endlich mal Profis an die Spitze, die das nötige Know How besitzen und den Respekt, den dieses Amt von einem verlangt!"

    Auch Unterstützung für Keller

    Es gibt aber auch Verteidiger des DFBs und seines Präsidenten Fritz Keller. Robert Zeitlmair schreibt: "Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wegen einer Entgleisung muss man doch nicht seinen Platz räumen!"

    Lemmi spricht sich ebenfalls für den DFB-Präsidenten Fritz Keller aus: "Ich fühle mich heute mal genötigt, eine Lanze für Herrn Keller zu brechen. Herr Keller ist für mich alles andere als eine Fehlbesetzung an der Spitze des DFB. Er hat über lange Jahre in Freiburg gute Arbeit geleistet, und dieser Verein ist ja nicht gerade für Unruhe oder gar Intrigen bekannt. Auch ist er aufgrund seiner relativ kurzen Amtszeit als Präsident des DFB eigentlich unbelastet, was die unsäglichen Vorgänge innerhalb dieses Verbandes ("Sommermärchen", Beraterhonorare etc.) angeht. Wie jeder andere auch, verurteile ich seine verbale Entgleisung gegenüber Dr. Koch - aber wie extrem müssen die Provokationen ausgefallen sein, damit er sich zu so einer Äußerung hinreißen ließ? Fritz Keller wollte aufräumen - andere wohl eher nicht!"

    Auch von Wolfgang Theilig kommt Unterstützung: "Aus dem, der aufräumen wollte, Keller, hat man aus Machterhalt den Deppen der Nation gemacht. Schade um Herrn Keller."

    Kritik an Koch

    Walti 1 sieht das Problem bei Rainer Koch, dem DFB-Vizepräsidenten: "Der Vergleich von Herrn Keller ist natürlich ein absolutes "No-go“. Ich vermisse aber die Frage was Herr Keller dazu gebracht hat diesen Vergleich anzustellen. Es ist unerträglich wie Dr. Koch sich an seinen Posten klammert. Das zeigt doch eindeutig seine Gier nach Geld und Macht. Schon alleine die Tatsache, dass er bei der Vertrauensfrage der Landesverbände mit 4 Stimmen sich selbst sein Vertrauen ausgesprochen hat, sagt alles. Er ist ein Spalter und Intrigant nicht nur beim DFB, sondern auch im bayerischen Sport. Eine Schande für die Vielen, die bei den Vereinen und auch bei den Verbänden ehrenamtlich im Einsatz sind.”"