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DFL stellt überarbeitetes Hygienekonzept zur Abstimmung | BR24

© picture-alliance/dpa

Fans mit Mundschutz im Stadion

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    DFL stellt überarbeitetes Hygienekonzept zur Abstimmung

    Die Deutsche Fußball Liga hat im Zusammenspiel mit dem Deutschen Fußball-Bund das Hygienekonzept für die kommende Saison überarbeitet. Es wurde den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga zugesendet.

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    Rund um den Spielbetrieb im deutschen Profifußball soll künftig beim Corona-Testungsschema eine Gliederung in drei Stufen der Pandemie-Aktivität vorgenommen werden. Das geht aus dem neuen medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzept der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" hervor. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) veröffentlichten die weiterentwickelte Version des Konzepts.

    Künftig Drei-Stufen-Testung vorgesehen

    Die Einteilung folgt der Anzahl an Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Bürger im jeweiligen Landkreis eines Klubs und den angrenzenden Landkreisen. Das Pandemie-Level gilt ab 35 Neuinfektionen als "hoch", zwischen 5 und 35 als "mittel" und unterhalb von 5 als "niedrig". An dieser Klassifizierung orientiert sich das Testungsschema für alle am Spielbetrieb Beteiligten (z.B. Spieler, Trainer, Betreuer, Medienvertreter).

    In Bundesliga und 2. Bundesliga ist vorgesehen, dass bei hohem oder mittlerem Infektionsgeschehen weiterhin mindestens zwei Tests pro Woche erfolgen, bei niedrigem Pandemie-Level mindestens ein Test. Bei hohem Level darf der letzte Test frühestens 36 Stunden vor dem Anstoß erfolgen, bei mittlerem und niedrigem Level frühestens 52 Stunden vorher.

    Abstimmung über neues Konzept am 3. September

    Das Konzept soll im Bereich des DFB für den DFB-Pokal, die 3. Liga sowie die Frauen-Bundesliga gelten. Die DFL hat das Dokument zur Vorbereitung auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 3. September den 36 Vereinen aus der Bundesliga und 2. Bundesliga zugeschickt. Diese sollen dann darüber abstimmen, ob die neue Version als Anhang der DFL-Spielordnung und damit statuarisch verankert wird. Hierfür ist eine einfache Mehrheit erforderlich.