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DFL führt komplizierten Schlüssel ein | BR24

© dpa

TV-Kameras im Stadion

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    DFL führt komplizierten Schlüssel ein

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verteilt die Milliarden aus den Einnahmen der Fernsehgelder künftig nach einem neuen Schlüssel. Vier Kriterien sind ausschlaggebend, darunter auch die Nachwuchsarbeit und Tradition.

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    Die nationalen Einnahmen, die ab der Saison 2017/18 für vier Spielzeiten auf 1,19 Milliarden Euro pro Saison steigen, werden künftig anhand eines "Vier-Säulen-Prinzips" ausgeschüttet. Eingerechnet werden die Fünfjahreswertung getrennt nach Ligen, die Erfolge der vergangenen 20 Jahre, die Nachwuchsarbeit sowie eine Wettbewerbswertung.

    Bislang wurden die Einnahmen ausschließlich nach der Fünfjahreswertung verteilt. Diese wird künftig 70 Prozent der Ausschüttung ausmachen. Fünf Prozent der nationalen Einnahmen werden nach der 20-Jahres-Wertung aller 36 Profiklubs verteilt, was der Forderung der Traditionsklubs entgegenkommt. Wer verbandsausgebildete U23-Spieler einsetzt, darf mit einem Anteil von den zwei Prozent der Nachwuchs-Säule rechnen. 23 Prozent werden außerdem nach einer "gewichteten" Wettbewerbswertung verteilt. Die ersten sechs Klubs in der dieser Säule erhalten denselben Betrag.

    Rauball: Leistungsprinzip und Solidarität

    "Dank Rekorderträgen aus der im Sommer erfolgten Ausschreibung der nationalen Medienrechte können alle Klubs mit erheblichen zusätzlichen Einnahmen kalkulieren", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball: "Daneben wird durch das neue Verteiler-Modell den Interessen von Medien-Partnern sowie den Zuschauern in den Stadien und vor den Bildschirmen im Sinne eines attraktiven Wettbewerbs Rechnung getragen."

    Nach Ansicht Rauballs habe man trotz teilweise höchst unterschiedlicher Interessen einen Weg gefunden, der Leistungsprinzip und Solidarität weiter miteinander verbindet.