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DFL beschließt Bundesliga-Stopp bis mindestens zum 2. April | BR24

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In der Bundesliga und der 2. Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. Das hat die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) so beschlossen. In Bayern besteht jetzt schon das Verbot von Zusammenkünften bis zum 19. April.

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DFL beschließt Bundesliga-Stopp bis mindestens zum 2. April

In der Bundesliga und der 2. Liga ruht wie erwartet bis mindestens 2. April der Ball. Das hat die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) so beschlossen. In Bayern besteht jetzt schon das Verbot von Zusammenkünften bis zum 19. April.

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Der 2. April ist für die DFL die neue Wegmarke. "Das bedeutet natürlich nicht", betonte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, "dass wir ab dem 3. April wieder spielen." Deswegen wird es am 30. März neue Gespräche geben, die das weitere Vorgehen festlegen.

"Es ist noch viel zu früh, um darüber zu spekulieren, ob am 19. April oder am 26. April oder im Mai oder im Juni gespielt werden kann", sagte der Geschäftsführer. Mehr Klarheit erhofft sich Seifert nach der Krisensitzung per Videokonferenz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Dienstag (10.00 Uhr). "Dann wird sehr viel deutlicher, welche Zeiträume wir zur Verfügung haben", meinte der Funktionär

Geisterspiele als mögliche Option

Geisterspiele seien "in naher Zukunft die einzige Chance", äußerte Seifert zudem. "Deshalb bitte ich um Verständnis und Unterstützung, dass wir darüber nachdenken müssen." Es gebe "keinen Zweifel, dass die Eindämmung des Coronavirus Vorrang vor allem hat".

Staatliche Hilfe noch kein Thema

Obwohl es für die Vereine um 770 Millionen Euro geht und 56.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, wurde bei der DFL noch nicht über staatliche Hilfen gesprochen. "Wie müssen erst einmal einen Überblick bekommen, wer wie lange ohne Spiele durchhält", stellte Seifert fest.

Seit Freitag ruht der Ball

Seit vergangenen Freitag ist der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt, der 26. Spieltag war abgesagt worden. Von der nun beschlossenen Unterbrechung ist wegen der angedachten Länderspielpause nur der 27. Spieltag (20. bis 22. März) betroffen.

Auf jeden Fall soll laut Seifert die Spielzeit in jedem Fall zu Ende gebracht werden: "Alle Klubs haben den Anspruch, die Saison in irgendeiner Art und Weise - gemäß den rechtlichen Möglichkeiten und gesundheitlich vertretbar - regulär zu Ende kommen zu lassen", sagte der DFL-Boss.

Sonderregelung in Bayern gilt bereits bis zum 19. April

In Bayern wird die Fußballpause länger dauern als bis zum bislang geplanten Stichtag 2. April. Im Freistaat gilt seit Montag ein Verbot von Zusammenkünften bis zum 19. April. Erlaubt sind nur noch private Zusammenkünfte im kleinen Rahmen. Dies teilte die bayerische Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder am Montag mit. Vor Bayern hatten bereits Berlin und Hamburg eine derartige Maßnahme ergriffen. In Berlin gilt das Verbot ebenfalls bis zum 19. April, in Hamburg sogar bis 30. April.