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DFB stutzt Amt des Präsidenten, kein Dementi zu Hoeneß | BR24

© Picture alliance/dpa

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    DFB stutzt Amt des Präsidenten, kein Dementi zu Hoeneß

    Der Kandidat für das Amt des DFB-Präsidenten soll am 21. August vorgestellt werden. Mögliche Namen ließ Interimspräsident Rainer Koch unkommentiert, auch Uli Hoeneß. Die Kompetenzen des Verbands-Chefs werden zukünftig eingeschränkt.

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    Die Findungskommission habe bisher eine Shortlist mit Kandidaten erstellt, die weiter geprüft werde, erklärte Koch. Mögliche Namen ließ der Interimspräsident unkommentiert. Als er auf Uli Hoeneß angesprochen wurde, erklärte Koch: "Ich kann mir alles vorstellen". Dass Hoeneß DFB-Präsident werden könnte, scheint aber auch bei einem Rückzug von den Ämtern beim deutschen Rekordmeister Bayern München unwahrscheinlich.

    Kollektivführung statt Sonderkompetenzen

    Fest steht, dass die Vorstellung des Kandidaten für das Präsidentenamt am 21. August in Berlin stattfinden wird. Im Zuge einer Strukturreform hat der DFB die Aufgaben des zukünftigen Chefs deutlich eingeschränkt. "Wir wollen in Zukunft ganz klar regeln, dass im DFB-Präsidium Kollektivführung stattfindet, deshalb werden alle Sonderkompetenzen des Präsidenten in der Satzung gestrichen", erläuterte Koch.

    "Starke Person" statt "Grüß-August" gefordert

    Einen "schwachen Präsidenten" werde es aber trotzdem nicht geben. "Er wird deshalb eine starke Person bleiben, weil sie nämlich mit dem neuen Profil länger im Amt bleiben kann", betonte Koch. Die letzten vier Verbandschefs Gerhard Mayer-Vorfelder, Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Reinhard Grindel hatten alle vorzeitig gehen müssen. Das soll sich laut DFB auf keinen Fall mehr wiederholen.

    Damit versuchte Koch die Befürchtungen von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge zu entkräften. Der hatte befürchtet, dass "der Präsident des DFB - überspitzt gesagt - reduziert werden soll auf einen Grüß-Gott-August. Das darf nicht der Fall sein", sagte der Münchner.

    Trennung zwischen wirtschaftlichen und gemeinnützigen Aufgaben

    Entschieden wurde auch, dass es in Zukunft im Verband eine deutlichere Trennung zwischen den wirtschaftlichen und den gemeinnützigen Aufgaben gibt. Deshalb werden alle Aktivitäten, mit denen Geld verdient wird, von der DFB GmbH verantwortet, gemeinnützige Aufgaben sollen dem DFB e.V. obliegen.