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Oliver Bierhoff

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    DFB-Sportdirektor Bierhoff: Im Training immer neue Reize setzen

    Oliver Bierhoff ist seit 2004 Manager und mittlerweile Sportdirektor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Im Talk mit dem Fitnessmagazin spricht Bierhoff über die Fitnessentwicklung im Fußball und wie er sich selbst in Schwung hält.

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    Von
    • Fritz Häring

    Er managt seit 2004 - zunächst mit Jürgen Klinsmann und dann mit Joachim Löw als Trainer- die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem Weltmeistertitel 2014 als Krönung: der Ex-Nationalspieler und jetzige DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

    Der in Karlsruhe geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Bierhoff feierte als aktiver Spieler den Europameistertitel 1996 und er war in Italien Meister sowie Torschützenkönig. Mit seiner Familie lebt Bierhoff seit vielen Jahren in Starnberg.

    Im Gespräch mit BR-Fitnessmagazin-Moderator Fritz Häring erzählt Oliver Bierhoff von seinem persönlichen Fitnesslevel und dem frischen Wind im Fußball-Training durch Jürgen Klinsmann.

    Gesunde Ernährung genauso wichtig wie regelmäßiges Training

    "Ich bin nicht unzufrieden", sagt Bierhoff zu seinem aktuellen Fitnesszustand. "Ich bin immer noch ballverliebt", sagt der 52-Jährige zu seinen Hobbys Tennis und Golf. Dazu kommen Kraft- und Stabilitätstraining, Yoga-Übungen und ein- bis zweimal die Woche Kardio-Einheiten.

    "Disziplin und neue Reize setzen", sagt Bierhoff zu seiner Herangehensweise und verweist noch auf einen weiteren Punkt: "Sich gut zu ernähren - denn das macht dann meistens den Bauch aus."

    Fußballprofis athletischer und professioneller als vor 20 Jahren

    Nicht nur Kondition zu bolzen, sondern individueller zu trainieren - das hat Bierhoff bereits während seiner Profizeit in Italien gelernt. Und das fand seine Fortsetzung bei der deutschen Nationalmannschaft ab 2004, als Jürgen Klinsmann als Trainer und Oliver Bierhoff als Manager frischen Wind in die bisherigen Trainingsmethoden brachten.

    "Die Spieler sind immer athletischer geworden, schneller und verantwortungsbewusster", sagt Bierhoff mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre. Viele Spieler arbeiteten mit eigenen Physiotherapeuten, "die sie aus eigener Tasche bezahlen." Insgesamt also: "Sehr viel professioneller und individueller."

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    Fitnesstraining unter dem damaligen Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann 2006

    Sich nach und nach steigern und dann dranbleiben

    Für den Freizeitsportler hat Bierhoff folgende Fitness-Empfehlungen:

    • Gesunde Ernährung
    • Stabilitätsübungen für Bauch und Rücken
    • Krafttraining mit Eigengewicht und Bändern
    • Ausdauertraining ein bis zweimal die Woche

    Und: "Langfristig denken. Nach und nach sich steigern und dann aber kontinuierlich dranbleiben."