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DFB-Pokal wird aufgewertet | BR24

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DFB-Pokal

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    DFB-Pokal wird aufgewertet

    Der DFB-Pokal wird aufgewertet. Das kündigte der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel beim DFB-Bundestag in Frankfurt am Main an. In dem Wettbewerb werden künftig 65 Millionen Euro ausgeschüttet - deutlich mehr als bisher.

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    In der kommenden Saison wird der DFB insgesamt 65 Millionen Euro an die Teilnehmer ausschütten. "Das sind elf Millionen Euro mehr als bisher", so Grindel. "Es gibt keinen anderen europäischen Verband, der in seinem Pokalwettbewerb derartige Summen ausschütten kann."

    Einer Reform des Pokalwettbewerbs, den sich die Profiklubs wünschen, steht Grindel deshalb verhalten-ablehnend gegenüber. Bereits in der Vergangenheit war öffentlich beispielsweise über einen späteren Einstieg der Bundesligaklubs in den Pokal diskutiert worden. Nun gab es einen erneuten Vorstoß. Man wolle den Amateuren nichts wegnehmen, beteuerte Liga-Präsident Reinhard Rauball. "Aber die Profis brauchen mehr Zeit, vielleicht auch, um im Sommer auf Auslandsreisen mehr Werbung für den deutschen Fußball zu machen."

    Grindel reagierte zurückhaltend auf den Wunsch des Profilagers. Man sollte "diese Feiertage der Einheit des Fußballs nicht gefährden", erklärte Grindel. "Hinzu kommt, dass wir nach den neuen Fernseh- und Marketingverträgen in der Lage sein werden, ab der kommenden Saison im DFB-Pokal 65 Millionen Euro auszuschütten."