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Corona: Viertelfinale Regensburg gegen Bremen abgesagt | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Das für Dienstag geplante DFB-Pokal-Viertelfinale Regensburg gegen Bremen fällt wegen Corona aus. Das gab jetzt der Deutsche Fußball-Bund bekannt.

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Corona: Viertelfinale Regensburg gegen Bremen abgesagt

Das für Dienstag geplante DFB-Pokal-Viertelfinale Regensburg gegen Bremen fällt aus. Das gab jetzt der Deutsche Fußball-Bund bekannt. Der Grund: Positive Corona-Fälle in der Mannschaft des Jahn. Ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest.

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Von
  • Bernd Kellermann
  • Thomas Muggenthaler

Das DFB-Pokal-Spiel Jahn Regensburg gegen Werder Bremen fällt am Dienstag wegen Corona-Infektionen beim SSV Jahn Regensburg aus. Das teilte der DFB am späten Montagnachmittag mit. Über eine Neuansetzung werde in Abstimmung mit beiden Vereinen "schnellstmöglich entschieden".

Trainer und Spieler positiv getestet

Bereits am Freitag war kurz vor dem Spiel gegen den SC Paderborn bekannt geworden, dass Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic positiv getestet wurde. Er befindet sich seitdem in häuslicher Isolation. Am Sonntag fand eine weitere PCR-Testung des gesamten Mannschaftskaders inklusive Trainer- und Betreuerstab mit Ausnahme von Selimbegovic statt. Dabei wurden weitere positive PCR-Befunde festgestellt.

Nachdem sich die Kontaktsituation nicht eindeutig aufklären ließ, ordnete das Gesundheitsamt Regensburg eine Quarantäne für den gesamten Kader inklusive Trainer- und Betreuerstab an.

Britische Virus-Mutante

Trainer Selimbegovic infizierte sich mit der hochansteckenden britischen Virus-Mutante. Der "Mittelbayerischen Zeitung" berichtete Trainer Selimbegovic, dass er bislang keine Symptome habe. Er kann sich demnach auch nicht erklären, wo er sich infiziert haben könnte. Inzwischen steht auch fest, dass sich neben dem Trainer drei weitere Personen des SSV mit der Mutation angesteckt haben. Bei weiteren vier Infizierten steht noch nicht fest, um welchen Virustyp es sich handelt. Die höhere Ansteckungsgefahr der britischen Variante kann eine Rolle spielen bei der Frage, warum das bisher erfolgreich praktizierte Hygienekonzept die Infektionen nicht verhindern konnte. Eine gesicherte Aussage ist derzeit aber nicht möglich, teilt das Landratsamt mit.

Negative Testergebnisse beim SC Paderborn

Unterdessen intensivierte der SC Paderborn seine Teststrategie. Der Verein führte am Montag bei seinen Spielern Schnelltests und PCR-Tests durch. Alle Ergebnisse seien bislang negativ gewesen, so Pressesprecher Matthias Hack. Der SC Paderborn will seine Spieler aber weiterhin täglich testen.

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Bildrechte: Jahn Regensburg

Das für Dienstag geplante DFB-Pokal-Viertelfinale Jahn Regensburg gegen Werder Bremen fällt mit großer Wahrscheinlichkeit wegen Corona aus. Das gab Jahn-Geschäftsführer Christian Keller bekannt. Der Grund: Positive Corona-Fälle in der Mannschaft.

"Ich kann es mir nicht erklären"

"Mersad ist untröstlich", sagte Keller vor dem beim Jahn als größtes Spiel der Vereinsgeschichte titulierten Cup-Kracher. Nach dem Corona-Fall beim Coach habe der Verein die Frequenz der Tests sogar auf jeden Tag erhöht. Am Sonntagabend seien dann viele negative Tests zurückgekommen, einige fehlten. Diese fehlenden Tests seien dann am Montagmorgen allesamt positiv zurückgekommen. "Ich kann es mir nicht erklären, weil wir penibelst darauf achten, seit April 2020 Kontakte zu reduzieren", sagte Keller mit Blick auf den damaligen Neustart des Profi-Fußballs in der Corona-Pandemie.

Werder reagiert mit Verständnis

Werder Bremen hat mit "absolutem Verständnis" auf die Absage reagiert. "Wir haben vom ersten Tag der Pandemie gesagt, dass wir uns an die Entscheidungen der Behörden halten", teilte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann mit. "Jetzt geht es erst einmal darum, dass die Regensburger Spieler gesund werden und der Verein gut durch diese Situation kommt."

Baumann lobte den "guten und professionellen Austausch" mit den Regensburger Verantwortlichen. Über einen Nachholtermin sei noch nicht gesprochen worden. "Man muss erst einmal die Situation in Regensburg abwarten", so der 45-Jährige.

"Wir sind noch nicht durch die Pandemie durch. Es war wieder ein Warnschuss für den Fußball, dass wir weiter sehr, sehr vorsichtig sein müssen." Werder-Geschäftsführer Frank Baumann

Spiele gegen Osnabrück und Greuther Fürth

Voraussichtlich kann der Jahn auch die beiden nächsten Punktspiele der 2. Bundesliga am Sonntag (7. März) in Osnabrück und am Samstag (13. März) zu Hause gegen Greuther Fürth ebenfalls nicht bestreiten.

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