Dejan Stojanovic hält Elfmeter

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DFB-Pokal: Regensburg dank Trinkflaschen-Trick in der 2. Runde

DFB-Pokal: Regensburg dank Trinkflaschen-Trick in der 2. Runde

Dejan Stojanovic hält zwei Elfmeter. Dadurch wirft der SSV Jahn Regensburg den 1. FC Köln aus dem DFB-Pokal. Ein Trick hilft dem neuen Torwart des Zweitliga-Tabellenführers.

Die Strafstoß-Spezialisten vom SSV Jahn Regensburg haben einen neuen Elfmeter-Helden. Keeper Dejan Stojanovic ließ den Kölnern Julian Chabot und Kingsley Ehizibue bei der Entscheidung vom Punkt keine Chance - dadurch überstanden die Oberpfälzer die erste Runde im DFB-Pokal gegen den Fußball-Bundesligisten.

"Jeder Tormann träumt davon, ein Held zu werden. Heute ging es auf", sagte Matchwinner Stojanovic, der vom FC Middlesbrough zuletzt an den FC Ingolstadt ausgeliehen war und im Sommer von den Regensburgern fest verpflichtet wurde.

Der Österreicher bedankte sich bei Torwarttrainer Ronny Zeiß für dessen Tipps - und hatte die Schützen der Kölner auch noch auf seine Trinkflasche geklebt. "Heute ist es gut gegangen. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft so bleibt", sagte Stojanovic lachend.

"Der Moment nach dem letzten Elfmeter war sehr emotional. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass das Elfmeterschießen schon vorbei war. Umso schöner war es, als alle auf mich zugelaufen sind." Dejan Stojanovic, Keeper Jahn Regensburg

Erinnerungen an 2020/21 werden wach

Die Regensburger erinnerten beim 4:3 im Elfmeterschießen an ihre herausragende Pokalsaison 2020/21. Damals hatten sie ihre ersten drei Partien erst vom Punkt entschieden - darunter auch das Achtelfinale gegen den 1. FC Köln -, ehe im Viertelfinale Endstation war.

Damals stand Alex Meyer im Tor, der mittlerweile zweiter Mann bei Borussia Dortmund ist, und parierte reihenweise Strafstöße. "Tatsächlich ist es im Scouting ganz hinten auf der Liste", meinte Jahn-Coach Mersad Selimbegovic zum Anforderungsprofil an Regensburger Torhüter. "Viel wichtiger sind die anderen Dinge."

Eine Runde weiter, Tabellenführer - "Moment genießen"

Reaktionsschnelligkeit und Antizipation schaden aber natürlich nicht. "Ich würde auch lieber mal ohne Elfmeter weiterkommen", meinte Selimbegovic grinsend und war "sehr stolz" auf seine Mannschaft. Die Regensburger stehen ja nicht nur in der zweiten Runde des DFB-Pokals, sondern sind auch Tabellenführer der 2. Liga. Man solle den "Moment genießen und weiterarbeiten", empfahl Selimbegovic.

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