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DFB-Pokal: Jahn Regensburg erst nach Elfmeterschießen weiter | BR24

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Zum zweiten Mal in elf Jahren hat Jahn Regensburg die erste Runde im DFB-Pokal weiter zu überstanden. Die Oberpfälzer mussten aber gehörig zittern. Sie setzten sich gegen den 1. FC Kaiserslautern erst im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

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DFB-Pokal: Jahn Regensburg erst nach Elfmeterschießen weiter

Erst zum zweiten Mal in elf Jahren hat Jahn Regensburg die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Die Oberpfälzer mussten aber gehörig zittern. Sie setzten sich gegen den 1. FC Kaiserslautern erst im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

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Ein Kampf in Unterzahl und ein starker Torhüter haben dem SSV Jahn Regensburg in einem Thriller vom Punkt den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals ermöglicht.

Einstand nach Maß für Neuling Caliskaner: Vorlage zum 1:0

Auf Seiten der Regensburger gaben gleich drei neue Akteure ihr Pflichtspieldebüt: Christoph Moritz, Jan Elvedi und Kaan Caliskaner durften von Beginn an ran. Besonders Caliskaner führte sich gleich richtig ein. Sein erster scharfer Schuss (2.) wurde von Carlo Sickinger mit dem Rücken gerade noch so ins Aus befördert. Nur zwei Minuten später gab der Neuzugang nach einem feinen Lauf über das halbe Feld die entscheidende Vorlage auf Albion Vrenezi, der (4.) zum 1:0 einschieben konnte. Dann versuchte es Caliskaner aus 17 Metern, zielte dabei aber direkt (22.) in die Arme von Keeper Avdo Spahic. Als Gimber nach einem Duell mit Kraus im Sechzehner zu Boden ging, verwehrte der direkt daneben stehende Schiedsrichter Sven Waschitzki (38.) einen Strafstoß. In der ersten Hälfte ging nahezu ausschließlich auf das Tor Drittligisten.

Kaiserslautern kommt doch noch ran

Erst in der 58. Minute gelang den roten Teufeln der erste Schuss auf den Kasten der Regensburger. Auf einmal wehrte sich der Drittligist. Und der bestrafte den SSV für die in der ersten Halbzeit liegengelassenen Chancen. Kevin Kraus (58.) drückte die Kugel nach einer missglückten Parade von Alexander Meyer über die Linie zum Ausgleich. Und Kaiserslautern brachte das 1:1 über die reguläre Spielzeit.

Zittern bis zum Elfmeterschießen

In der Verlängerung geriet Regensburg schnell in Unterzahl. Nicolas Wähling sah (92.) nach einem zu harten Einsteigen die rote Karte. Kurz darauf traf der Kaiserslauterer Kraus erneut, doch der Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung des Schützen nicht anerkannt. So ging es ins Elfmeterschießen, bei dem die Gäste die besseren Nerven hatten. Zum Matchwinner für Regensburg avancierte Torwart Alexander Meyer mit zwei gehaltenen Schüssen.

Dritte bayerische Mannschaft weiter

Die Regensburger sind nach dem FC Augsburg und der SpVgg Greuther Fürth der dritte bayerische Verein in der 2. Runde des Pokals. Der Titelverteidiger FC Bayern tritt gegen Düren erst im Oktober an. Wegen eines Rechtsstreits ist noch offen, ob der 1. FC Schweinfurt 05 oder Türkgücü München gegen den Bundesligisten Schalke 04 antreten darf.

1. FC Kaiserslautern - Jahn Regensburg 1:1 (1:1, 0:1) n.V., 3:4 n.E.

Kaiserslautern: Spahic - Schad (79. Hercher), Kraus, Sickinger, Hlousek - Rieder (79. Bakhat) - Bachmann, Ciftci - Zuck (68. Skarlatidis) - Huth (112. Morabet), Röser (68. Pourie). - Trainer: Schommers

Regensburg: Meyer - Hein, Nachreiner, Elvedi, Wekesser - Gimber, Moritz (86. Becker) - Vrenezi, Makridis (89. Palacios) - Albers (99. Palionis), Caliskaner (80. Wähling). - Trainer: Selimbegovic Schiedsrichter: Sven Waschitzki

Tore: 0:1 Vrenezi (4.), 1:1 Kraus (64.)

Elfmeterschießen: 0:1 Wekesser, 1:1 Kraus, 1:2 Gimber, Mayer (Regensburg) hält Elfmeter von Hlousek, 1:3 Vrenezi, 2:3 Skarlatidis, Spahic (Kaiserslautern) hält Elfmeter von Elvedi, 3:3 Pourie, 3:4 Palionis, Mayer hält Elfmeter von Sickinger.

Gelbe Karten: Rieder, Pourie, Skarlatidis, Hercher - Gimber, Elvedi, Makridis

Gelb-Rote Karte: Wähling (Regensburg) wegen wiederholten Foulspiels

Zuschauer: keine