Spielszene Blau-Weiß Lohne - FC Augsburg

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DFB-Pokal: FC Augsburg ohne spielerischen Glanz in Runde zwei

DFB-Pokal: FC Augsburg ohne spielerischen Glanz in Runde zwei

Einstand nach Maß für Enrico Maaßen: Der neue Trainer des FC Augsburg feierte bei seinem Pflichtspieldebüt einen glanzlosen 4:0 (1:0)-Erfolg im DFB-Pokal beim Oberligisten Blau-Weiß Lohne.

Arne Maier mit einem raffinierten Freistoß (51.) sowie die Joker Fredrik Jensen (69.), Florian Niederlechner (81.) und Maurice Malone (89.) schossen den allerdings lange Zeit wenig überzeugenden Fußball-Bundesligisten zum dritten Mal in Folge in die zweite Runde. Bis zum Saisonstart am Samstag gegen den SC Freiburg muss sich der FCA noch steigern.

Augsburg spielerisch schwach

Der neue Trainer Enrico Maaßen bot in Außenverteidiger Maximilian Bauer, Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj und Stürmer Ermedin Demirovic drei Neuzugänge in der Startformation auf. Doch belebend wirkte sich das auf das Spiel seiner Mannschaft zunächst nicht aus. Der Favorit enttäuschte in der ersten Halbzeit in allen Bereichen. Spielerisch schwach, ohne Ideen und Tempo - der FCA zeigte zu keinem Zeitpunkt den Unterschied von vier Klassen auf.

Lediglich bei einem Kopfball von Andre Hahn (17.) nach einer Ecke wurde es einmal gefährlich. Die Gastgeber agierten im strömenden Regen mit viel Leidenschaft und einer hohen Laufbereitschaft. Sie machten die Räume immer wieder eng. Bei ihren wenigen Vorstößen brachte der Außenseiter die FCA-Abwehr ab und an sogar in Schwierigkeiten.

Die Gäste starteten mit etwas mehr Zug zum Tor in den zweiten Durchgang. Carlos Gruezo vergab aber die Chance zur Führung (48.). Dann überraschte Maier Torhüter Christoph Bollmann mit einem Freistoß ins kurze Eck. Die Erleichterung beim FCA war groß. Aber auch mit der Führung im Rücken wurden die Aktionen der Augsburger nicht viel strukturierter.

Viele Augsburger Ballverluste

Nach einer kurzen Druckphase leistete sich die Maaßen-Elf immer wieder einfache Ballverluste. So kam Lohne Mitte der zweiten Halbzeit zu einigen Abschlüssen. Auf der anderen Seite verpasste Hahn zunächst den zweiten Treffer (68.). Der eingewechselte Jensen machte es frei vor Bollmann besser und sorgte für die Entscheidung. Der kampfstarke Außenseiter steckte aber auch danach nicht auf und leistete tapfer weiter Widerstand.

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