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DFB-Pokal: Bayerns Klubs vor der erste Runde | BR24

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DFB-Pokal

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DFB-Pokal: Bayerns Klubs vor der erste Runde

In der Corona-Zeit steht die erste Pokalrunde unter besonderen Vorzeichen. Zuschauer gibt's selten, viele "Kleine" verzichten auf ihr Heimrecht. Die vermeintlichen Außenseiter wollen trotzdem für Überraschungen sorgen - auch bei bayerischen Klubs.

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Zu Besuch in bayerischen Stadien kommen zwei dieser unterklassigen Vereine. So reist Fünftligist Eintracht Celle zum FC Augsburg und die SpVgg Greuther Fürth empfängt den Oberligisten RSV Meinerzhagen. Der 1. FC Schweinfurt 05 wollte freiwillig in der Arena auf Schalke spielen. Doch der DFB hat die Partie ausgesetzt. Denn Türkgücü München erwirkte beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung dahingehend, dass der Drittliga-Aufsteiger anstelle des vom Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gemeldeten Regionalligisten Schweinfurt den Platz im Pokalwettbewerb erhält.

Fürth und der FC Augsburg in der Favoritenrolle

Der FC Augsburg will im Gegensatz zur Vorsaison, als es ein blamables 1:2 beim Regionalligisten SC Verl gab, diesmal "einen guten Start haben und diese Hürde gegen Celle nehmen", sagte Trainer Heiko Herrlich. Nachdem Celle das Heimrecht abgegeben hat, findet die Partie in Augsburg statt.

Fürth will den Oberligisten Meinerzhagen auch nicht unterschätzen. "Wir spielen hier zu Hause in unserem Stadion und für uns gilt es, in die nächste Runde einzuziehen", sagte Trainer Stefan Leitl. der zugleich betonte: "Wir sind Favorit, dementsprechend wollen wir auch auftreten".

Nürnberg-Coach Klauß trifft auf ehemaligen Arbeitgeber RB Leipzig

Beim 1. FC Nürnberg sind die Vorzeichen genau umgekehrt. Für Trainer Robert Klauß ist der Gegner RB Leipzig "der haushohe Favorit". Er muss es wissen, der Coach trifft auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Auch Mittelfeldspieler Auch Tom Krauß kommt von dort und kennt den Gegner aus dem Effeff.

© BR

Der 1. FC Nürnberg trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf RB Leipzig. Für Nürnbergs neuen Coach Robert Klauß kommt es zum Wiedersehen mit dem Ex-Klub und dessen bayerischen Trainer Julian Nagelsmann.

Bayern-Pokalsieger 1860 fordert Eintracht Frankfurt heraus

Die Favoritenrolle hat auch die Frankfurter Eintracht inne, die beim TSV 1860 München gastiert. Die Löwen wollen aber als frischgekürter bayerische Pokalsieger "im DFB-Pokal bis nach Berlin kommen", hatte Trainer Michael Köllner nach dem Triumph voller Euphorie herausposaunt.

Aufsteiger Würzburg gegen Ligakonkurrent Hannover

Der Zweiligaaufsteiger Würzburger Kickers kann sich gegen den neuen Ligakonkurrenten Hannover 96 beweisen. Der FC Ingolstadt empfängt Fortuna Düsseldorf, Jahn Regensburg spielt beim 1. FC Kaiserslautern.

Titelverteidiger FC Bayern erst später

Der FC Bayern München hat nach dem Gewinn der Champions League noch eine Verschnaufpause bekommen. Der Titelverteidiger empfängt den 1. FC Düren erst am 15. Oktober. Ob dann Zuschauer zugelassen werden, ist noch offen.

Zuschauer oder nicht?

Vielerorts bleiben aufgrund der behördlichen Vorgaben in der ersten Pokalrunde die Tribünen leer, in Bayern sogar überall. Insgesamt steigen zehn der 31 am aktuellen Wochenende angesetzten Partien vor einer Geisterkulisse.

Bei einigen Vereinen dürfen wenige Zuschauer rein: In Mönchengladbach empfängt die Borussia beispielsweise den FC Oberneuland vor 300 Zuschauern. Im Osten der Republik dürfen die Stadien hingegen aufgrund der günstigen Entwicklung der Coronafallzahlen teilweise zu über einem Drittel ausgelastet werden. Mehr als 5.000 Besucher sind in Rostock (7.500) und Dresden (maximal 10.000) zugelassen.

Nur der Fünftligist Todesfelde spielt zu Hause

Insgesamt weichen elf Amateurvereine aufgrund der in der Kürze der Zeit kaum umsetzbaren Hygienekonzepte in die größere Arena des Gegners aus. Als einziger Verein unterhalb der Regionalliga macht Fünftligist SV Todesfelde aus dem 1.000-Seelen-Dorf bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein trotz der Corona-Pandemie von seinem Heimrecht Gebrauch.

DFB-Pokal 2020/21: Erstrundenspiele mit bayerischen Klubs

12. September, 15.30 Uhr

  • 1. FC Nürnberg - RB Leipzig
  • TSV 1860 München - Eintracht Frankfurt
  • FC Augsburg - Eintracht Celle
  • SpVgg Greuther Fürth - RSV Meinerzhagen

12. September, 18.30 Uhr

  • FC Ingolstadt 04 - Fortuna Düsseldorf

13. September, 15.30 Uhr

  • 1. FC Kaiserslautern - SSV Jahn Regensburg
  • FC Schalke 04 - 1. FC Schweinfurt 05

14. September, 18.30 Uhr

  • Würzburger Kickers - Hannover 96

15. Oktober, 20.45 Uhr

  • FC Bayern München - 1. FC Düren