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DFB-Interimspräsident Koch will zuerst die Strukturen ändern | BR24

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Der Interims-Präsident Rainer Koch möchte den Deutschen Fußball-Bund nach dem Rücktritt von Reinhard Grindel zuerst strukturell reformieren. Erst danach steht für ihn die Suche nach einem Kandidaten für das Präsidentenamt an.

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DFB-Interimspräsident Koch will zuerst die Strukturen ändern

Interims-Präsident Rainer Koch möchte den Deutschen Fußball-Bund nach dem Rücktritt von Reinhard Grindel zuerst strukturell reformieren. Erst danach steht für ihn die Suche nach einem Kandidaten für das Präsidentenamt an.

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Koch möchte den DFB wirtschaftlich reformieren, der Verband an sich soll wie ein Unternehmen aufgestellt werden. Der Interimspräsident verweist aber auch darauf, dass der DFB "für 25.000 Amateurfußballvereine steht". Deshalb müsse zuerst eine Struktur entwickelt werden, die diese beiden zentralen Säulen gleichwertig berücksichtigt. Jetzt ginge es darum, zu überlegen, "die ständigen Scharmützel der letzten Jahre zwischen dem Amateur- und Profifußball" in den Griff zu bekommen.

"Sonntagnachmittag um 13.00 Uhr ein Champions-League-Spiel, damit in Asien die Spiele angeschaut werden können und dann niemand mehr zum Amateurfußball geht, das muss verhindert werden." DFB-Interimspräsident Rainer Koch

Koch will keine "Phantomdiskussion"

Erst danach geht es darum, "den richtigen Kandidaten oder die richtige Kandidatin für das Präsidentenamt zu finden. Ob der dann haupt- oder nebenberuflich tätig sein wird, liegt dann am Bewerber". Koch betonte dabei ausdrücklich, dass bereits jetzt eine Vollzeitbeschäftigung möglich sei. "Die Mitglieder des Präsidiums sind ehren-, neben- oder hauptamtlich tätig", so stehe es in der Satzung des Verbands. Deshalb bezeichnete er die Diskussion über die Anstellung oder Nebentätigkeit eines DFB-Präsidenten als "Phantomdiskussion". Ebenso wollte er über mögliche Kandidaten als Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Reinhard Grindel noch keinerlei Kommentar abgeben.

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Der DFB ist nach dem Rücktritt von Präsident Grindel in Schieflage geraten: Wer soll der neue starke Mann werden? Einer, der die Scharmützel zwischen Amateur- und Profifußball in den Griff bekommt, sagt Vize Dr. Rainer Koch.