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Bildrechte: dpa-Bildfunk/HB-Press-Agency

Ein Corona-Fall in der deutschen Mannschaft macht das Länderspiel gegen Australien zu einem Schaulaufen junger Spielerinnen. Diese zeigen eine so nicht erwartete starke Leistung. Und eine 18-jährige Debütantin trifft kurz nach ihrer Einwechslung.

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Länderspiel: DFB-Frauen setzen Ausrufezeichen gegen Australien

Die deutschen Fußballerinnen haben ihren Härtetest gegen die "Matildas" aus Australien mit Bravour bestanden. Die ersatzgeschwächte Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewann das Länderspiel gegen den kommenden WM-Gastgeber mit 5:2.

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Die Frankfurterin Sjoeke Nüsken brachte das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Samstag in Wiesbaden mit ihrem ersten Länderspieltor in Führung (11. Minute); Kathrin Hendrich vom VfL Wolfsburg (48.), Debütantin Jule Brand (Hoffenheim/63.), Laura Freigang (Frankfurt/65.) machten nach der Pause die Überlegenheit der deutschen Mannschaft deutlich. Bayern Münchens Linda Dallmann (90.+1) gelang der fünfte Treffer für die deutschen Frauen. Für die 26-Jährige war es in ihrem 32. Länderspiel das achte Tor. Emily Gielnik (79./90.+2) traf spät für die Gäste.

Corona-Fall bringt Quarantäne für Trio

Dabei hatte am Morgen ein positiver PCR-Test bei Felicitas Rauch für Alarm im DFB-Team gesorgt. Neben der Verteidigerin musste das anhand der festen Sitzordnung beim Essen als enge Kontaktpersonen eingestufte Trio Lena Oberdorf, Sara Doorsoun und Svenja Huth (alle VfL Wolfsburg) in Quarantäne. Zusätzliche Schnelltests beim Rest des Teams fielen negativ aus, die örtlichen Behörden gaben grünes Licht für die Begegnung. "Felicitas geht es sehr gut, sie hat aktuell keine Symptome", sagte Teammanagerin Maika Fischer in der ARD.

Bis zum nächsten Länderspiel am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) gegen Norwegen sind nach DFB-Angaben weitere PCR- und Schnelltests geplant.