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DFB-Frauen: Hoffen auf Spielmacherin Marozsan | BR24

© picture alliance/dpa

Spielmacherin Dzsenifer Marozsan

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DFB-Frauen: Hoffen auf Spielmacherin Marozsan

Eine unangemeldete Dopingkontrolle sorgt im deutschen Quartier für Verzögerungen. Vor dem Viertelfinale gegen Schweden hofft das Team auf die Rückkehr von Spielmacherin und Schweden-Schreck Dzsenifer Marozsan.

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Vier Spielerinnen seien bei der Dopingkontrolle getestet worden, sagte DFB-Sprecherin Annette Seitz. Die ursprünglich um 10.15 Uhr angesetzte Trainingseinheit hatte deswegen rund eine halbe Stunde später begonnen. Dann mit Spielmacherin Dzsenifer Marozsan. Sie steht gegen Schweden nach ihrem im Auftaktspiel gegen China (1:0) erlittenen Zehenbruch voraussichtlich erstmals wieder zur Verfügung - ob von Anfang an oder als Einwechselspielerin ist aber noch offen.

Marozsan "kann Spiel entscheiden"

Für Torhüterin Almuth Schult ist Marozsan eine Spielerin, "die durch eine Aktion ein Spiel entscheiden kann". Das habe sie gerade gegen Schweden schon mehrfach gezeigt. "Wir freuen uns, wenn sie auf dem Platz steht. Aber wir wollen als Mannschaft 90 Minuten eine tolle Leistung zeigen - ob mit Dzseni oder ohne", sagte Schult auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Kampf um Olympia und Halbfinale

Für die deutsche Mannschaft geht es jetzt im Viertelfinale nicht nur um den Titel, sondern auch um die Olympia-Qualifikation. Nur drei Teams aus Europa sind dabei. "Wir haben es in der eigenen Hand, weil wir gegen einen europäischen Konkurrenten spielen", erklärte Schult. "Aber es ist unfassbar, dass man mit dem WM-Halbfinale noch nicht für Olympia qualifiziert ist."